Wo soll das alles hinführen?

Grüne Politiker und ihre Vordenker, Fridays für future und Extinction Rebellion überbieten sich gegenseitig mit radikalen Ideen. Aber sie wissen nicht, was sie da anrichten, wenn Sie den dünnen Firnis der Zivilisation angreifen. Ein Gastbeitrag eines Hamburger Unternehmers.

Der grüne Umweltsenator Jens Kerstan schlägt vor, gegen den Anstieg des Meeresspiegels und damit auch der Elbe ein Elbsperrwerk für drei Milliarden Euro zu errichten. Begründung: das Hochwasser der Elbe könnte in 250 Jahren (!) um vier Meter ansteigen. Das allerdings ist das absolute worst case scenario im IPCC-Bericht und wird nur von wenigen Experten für möglich gehalten. Aber es klingt halt so schön gruselig.

Und die Grünen im Bezirk Mitte haben weitere tolle Beschlüsse gefasst. Einfamilienhäuser sollen nicht mehr gebaut, Parkplätze abgebaut und Grünflächen ausgeweitet werden. Der Flughafen Hamburg soll nicht weiter wachsen.

Die Dimension dessen, was die Grünen und nun auch die Kanzlerin und die CDU vorhaben, macht sich niemand, der die Grünen wählt oder bei Fridays for future mitdemonstriert, wirklich klar. Um klimaneutral zu werden, muss das Industrieland Deutschland seine Emissionen um 95 Prozent senken. Sprich innerhalb von knapp 25 bis 30 Jahren soll eine gesamte Volkswirtschaft komplett und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung umbauen. Derzeit beträgt der Anteil der dann benötigten Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch ganze 14 Prozent und soll, nein muss dann 100 Prozent betragen.

Das alles aber ist nur ein kleiner Vorgeschmack, und wer wissen will, wie die Welt nach einer Machtübernahme durch die Grünen aussehen könnte, muss sich mit ihren Theoretikern beschäftigen. Einer von ihnen ist Professor an der Universität Oldenburg, und sein Fachgebiet nennt er selbst Postwachstumsökonomie. In einem Interview hat Professor Niko Paech schon 2014 ausgemalt was auf uns zukommen wird:

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