Ex-Minister suchte Unterschlupf in Restaurant  – Linke Aktivisten verhindern einen Auftritt von de Maizière: „Müssen uns der Gewalt beugen“

Aktivisten haben in Göttingen einen Auftritt des früheren Innen- und Verteidigungsministers Thomas de Maizière verhindert. Der CDU-Politiker sollte eigentlich im Rahmen des Göttinger Literhaturherbstes aus seinem Buch „Regieren“ lesen, doch Dutzende Demonstranten hatten die Eingänge zum Alten Rathaus in der Innenstadt blockiert, und waren teils sogar an Bäume gekettet. Das berichtet die „HNA“. „Die Polizei hält es für zu gefährlich, wir müssen uns der Gewalt beugen“, erklärte Johannes-Peter Herberhold, Geschäftsführer des Literaturherbstes, gegenüber der Zeitung. Der „HNA“ zufolge war de Maizière mit einem Kollegen aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Fuß bereits auf dem Weg zum Veranstaltungsort, als dieser am Telefon von den Vorgängen am Rathaus erfuhr. Die beiden Politiker seien daraufhin unbemerkt über einen Hintereingang in ein Restaurant im Rathaus gelangt. weiter

Es regiert das Panikorchester

Gehetzt von kurzzeitigem Aktivismus, trifft die deutsche Politik Entscheidungen, deren negative Folgen sie einfach ausblendet, schreibt Stefan Aust

Je nachdem, ob gerade Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Atomkraft, Kohle, Waldsterben, Klimawandel, Stickoxide, Feinstaub, Diesel-Stinker, Wohnungsnot, Mietendeckel, Glyphosat, Fridays for Future, Extinction Rebellion oder andere Hypes der Panikorchester angesagt sind. Da wollen viele Politiker nicht abseitsstehen, sondern lieber an der Spitze des jeweiligen Flashmobs zur Rettung der Welt mitlaufen. Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder reagieren gern mit kurzzeitigem Aktivismus. So werden aus Regierungen Reagierungen. Vor allem im Kanzleramt scheint es eine ganze Fahndungsgruppe zur Erforschung des vermeintlichen Wähler*innen-Willens zu geben. Das Problem etwa, dass eine Million Zuwanderer möglicherweise auch eine Million zusätzliche Wohnungen braucht, wird durch die Forderung nach einem Mietendeckel nur unzureichend gelöst. weiter

Alarmstufe Roth: Kuscheln mit Antisemiten

Gestern brachte BILD eine Geschichte über ein Treffen der Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth mit dem „iranischen Parlamentssprecher und notorischen Antisemiten Ali Laridschani“ bei einer Sitzung der „Interparlamentarischen Union“ in Belgrad. Die Interparlamentarische Union ist eine jener zahllosen Organisationen, die niemand vermissen würde, wenn es sie nicht gäbe. 1889 mit dem Ziel „der Sicherung des Friedens, der Förderung des Demokratieverständnisses in allen Teilen der Welt und der Wahrung der Menschenrechte“ gegründet, hat sie bis jetzt extrem erfolgreich gearbeitet und 130 Jahre alle Kriege und Völkermorde geschehen lassen. Möglichherweise hat sie damit Schlimmeres verhindern können, z.B. einen Krieg zwischen Andorra und Lichtenstein um die Schürfrechte am Rio Grande. weiter

Abschied mit Lügen

Nach dreißig Jahren Hiersein verlässt die Korrespondentin der Berliner Tageszeitung taz, Susanne Knaul, ihre einstige Wahlheimat Israel. Natürlich nicht ohne einen „Blick zurück“. Der Text ist persönlich gehalten, sie beschreibt ihre wechselhafte Beziehung zu diesem Land und bringt sie auf die Formel: `Es war Liebe.´ weiter


Wie Antisemitismus in Deutschland salonfähig wird

Sie herzt Judenhasser, ohne rot zu werden. Immer wieder gerät Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (64, Grüne) wegen ihrer Kontakte zum iranischen Regime in die Kritik. Die Grüne, die sich als Verteidigerin von Menschenrechten gibt, drückt bei den Mullahs regelmäßig mindestens ein Auge zu. Brav verurteilt sie zwar die Vernichtungsdrohungen der Herren gegen den jüdischen Staat und die Missachtung von Menschenrechten. Zur Begrüßung gibt es dann aber trotzdem freundschaftliches Abklatschen und ein strahlendes Lächeln. weiter

Autopsy: the Kurdish activist Hevrin Khalaf shoted up at head by a barrage of bullets

The Tukish.backed jIhadist Ahrar al-Sharqiya slaughtered with bestial ferocity the young Kurdish woman that worked for the pacification of Royava in Syria weiter

Polizei darf Anti-Israel-Parole bei Neonazi-Demo nicht verbieten

Polizei-Schlappe vor Beginn der Nazi-Demo: Sie darf die Parole „Nie, nie, nie wieder Israel“ von Rechtsextremen nicht verbieten. Und so verlief dann der Demo-Abend in der Nordstadt: weiter

As US withdraws, Jerusalem spooked by Moscow’s growing control over Middle East

Russia is becoming the last global power militarily engaged in the region. Many analysts warn of great dangers for Israel, though one also sees opportunities weiter

Genderwahn und Ökofaschismus!!

 

terror hat ein gesicht

Susanne Knaul und GMW vor 14 Jahren

Thema: Ihr Artikel „we love israel“
Datum: 12.11.2005 22:25:51 Westeuropäische Normalzeit
Von: nicht_mit_uns@yahoo.de

 

taz, die tageszeitung

Verlagsgenossenschaft e.G.

Z.H.  SUSANNE KNAUL

– Journalistin –

Postfach 610229,

 10923 Berlin

Sehr geehrte Frau Mika, sehr geehrte Frau Knaul,

Auf Ihren Artikel „we love israel“ http://www.taz.de/pt/2005/11/10/a0188.nf/text.ges,1 

vom 9. November können wir nur voller Unverständnis reagieren.

Unser erster Gedanke war: Kann man politisch mal nichts Negatives finden, müssen die Christen herhalten. Hat Ihre Zeitung solch ein Schmierentheater wirklich nötig!

Warum eigentlich reagieren Sie so aufgeschreckt auf die Tatsache, dass es eine christliche Zeitung aus Israel gibt? Es ist doch nicht die erste. Würde Ihre Zeitung auch so ein Spektakel betreiben, wenn eine israelische Presseagentur mit einer arabischen zusammenarbeiten würde?

Sie tun alles nur Machbare, um eine christliche Organisation schlechtzureden. Das Zitieren eines orthodoxen Rabbiners ist doch so fadenscheinig. Jedwede christliche Initiative muss doch in dessen Augen gefährlich sein!

Die ICEJ genießt in Israel großes Ansehen, gerade weil nicht die Missionierung im Vordergrund steht. Viele israelische Politiker haben die Arbeit der Botschaft bereits gewürdigt. An die Botschaft gerichtete Hilfsersuche kommen von jüdischen Gruppen und arabischen Gemeinschaften.

Haben Sie eigentlich einmal mit Juden gesprochen, die durch die Hilfe der ICEJ in Israel Fußfassen konnten.

Eines noch – wir wollen nicht auf jeden Satz eingehen:

Sie bezeichnen die ICEJ als „fundamentalistischen Christenorganisation“. Wissen Sie eigentlich was Sie hier schreiben? Sie benutzen für friedfertige Christen das selbe Attribut wie für Terrorgruppen; und das nur, weil diese an die Verheißung des EWIGEN bezüglich Israels glauben.

Wir können Ihnen versichern, dass sich kein bekennender Christ einen Sprengstoffgürtel umschnallen würde, um seine Interessen durchzusetzen.

Vielleicht schlagen Sie in einer ruhigen Stunde einmal die Bibel auf und dann werden Sie viele Stellen finden, auf denen die Charta der ICEJ, von denen wir annehmen, dass Sie diese kennen, gegründet ist.

Wir verlangen eine öffentliche Entschuldigung bei der ICEJ.

Mit freundlichen Grüßen um Stellungnahme bittend

Redaktionsleitung

German Media Watch

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