Die islamistische Terrorgruppe Hisbollah feuerte gelenkte Panzerabwehrraketen auf einen israelischen Armeestützpunkt und einen Militärjeep nahe der israelischen Ortschaft Avivim, die israelische Armee nahm daraufhin die die Position der Angreifer im Libanon unter Beschuss. Wer glaubt, die Schlagzeile darüber würde einfach „Hisbollah greift Israel an“ lauten, der hat noch nicht verstanden, wie Israel-Berichterstattung in hiesigen Medien in aller Regel funktioniert. Denn Angriffe durch Feinde des jüdischen Staates werden in der hohen Kunst der irreführenden Überschrift nur ganz selten als solche benannt.

Stattdessen werden einerseits bevorzugt Formulierungen gewählt, die offenlassen, was genau geschehen ist. Die Presse etwa wählte eine vermeintlich neutrale Titelzeile, die nur einen kleinen Haken hat: Man erfährt nicht, wer für die Eskalation verantwortlich ist:

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