• Um sein Ziel zu erreichen, kündigte Ashraf Jabari kürzlich die Gründung einer neuen Partei an, die sich auf den wirtschaftlichen Wohlstand der Palästinenser konzentrieren will. Die Reform- und Entwicklungspartei sei bestrebt, die wirtschaftlichen Probleme der Palästinenser, insbesondere die hohe Arbeitslosigkeit, zu lösen. „Wir haben eine Armee von Universitätsabsolventen, die arbeitslos sind. Wir haben eine Situation erreicht, in der ein junger [palästinensischer] Mann mit einem Master-Abschluss in Rechtswissenschaften als Straßenverkäufer arbeiten muss, weil er keine Arbeit finden kann.“
  • Anstatt Jabari die Chance zu geben, seine Initiative zu verwirklichen, haben die Palästinenser eine massive Hetzkampagne gegen ihn geführt, bei der ihn viele als „Verräter“ und „Kollaborateur“ mit Israel und Juden verurteilt haben. Einige Palästinenser sind sogar so weit gegangen, seine Verhaftung oder Hinrichtung zu fordern.
  • Der sich am Horizont abzeichnende Friedensplan spricht nach verschiedenen Berichten davon, den Palästinensern Milliarden von Dollar zu geben und Geld aus reichen arabischen Ländern für sie zu sammeln. Doch wie der Fall Jabari deutlich macht, sind die Palästinenser weniger an wirtschaftlicher Stabilität interessiert als an Hassgefühlen gegenüber Israel.
  • Für die Palästinenser ist die Finanzhilfe ein zynischer Versuch, sie von ihrem Kampf gegen Israel wegzulocken – und kein palästinensischer Führer hat den Mut, sich den Bedrohungen zu stellen, denen Jabari derzeit ausgesetzt ist. So haben die palästinensischen Führer, weit entfernt von jedem „Deal des Jahrhunderts“, längst ein eigenes schmutziges Geschäft gemacht: Sie investieren ihre Aktien in Israelhass und nicht ins eigene Volk.

weiter