Deutsche Bank möchte Israel Heute nicht mehr als Kunden

Kurz vor dem jüdischen Pessachfest ist in unserer Redaktion ein Brief der Deutschen Bank eingegangen, in dem uns mitgeteilt wurde, dass man uns nicht mehr als Kunden haben wolle. Aufgrund Nr. 19 Absatz 1 der Geschäftsordnung habe die Deutsche Bank das Recht, ihre gesamte Geschäftsverbindung zu kündigen, und zwar ohne jede Begründung. Ab Mitte Juni werde man keine Bankgeschäfte mehr für Israel Heute in Jerusalem erledigen.

Wir waren sehr überrascht. Unser Konto bei der Bank war immer ordnungsgemäß geführt worden, nie hatte es Probleme gegeben. Und das seit 40 Jahren. Auf eine telefonische Rückfrage unsererseits bekamen wir von der Bank die kurze Antwort, dass man die Entscheidung nicht begründen müsse und daher auch nichts weiter dazu sagen wolle. Auch wenn der Deutschen Bank das volle Recht zusteht, Israel Heute und seinen Kunden keinen Service mehr zu leisten, so denke ich, dass unserer Redaktion in Jerusalem nach so vielen Jahren wenigstens eine minimale Erklärung für diese Entscheidung zusteht. Die Ungewissheit lässt die Frage aufkommen, ob wir etwas falsch gemacht haben? Damit fühlen wir uns in Jerusalem von der Deutschen Bank gleich zweimal abgestraft.

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass wir nicht die einzigen sind, denen das Konto grundlos von heute auf morgen gekündigt worden ist. Doch was mögen die Beweggründe der Bank sein, mit gewissen Kunden nicht mehr zusammenarbeiten zu wollen? Sind es politische Gründe? In der Redaktion machten wir uns darüber Gedanken. Wir stehen vor einem Rätsel und müssen uns nun eine neue Bank in Deutschland suchen, die bereit ist, mit Israel Heute und seinen deutschen Kunden zusammenzuarbeiten.

Enttäuschungen sind wie Haltestellen in unserem Leben, die uns Gelegenheiten zum Nachdenken und Umsteigen geben. So sind wir uns sicher, dass wo Menschen uns Türen schließen, Gott uns Tore öffnen wird. Quelle

Die SPD und ihr Problem mit Israel und den Juden

Im Oktober 1973, nur 25 Jahre nach seiner Neugründung, stand der kleine Staat Israel, die neue, alte Heimat der Juden, ein weiteres Mal vor seiner Vernichtung.

Vor 45 Jahren, am 6. Oktober, dem Tag des Jom-Kippur-Festes 1973, starteten die Armeen von Ägypten und Syrien einen Überraschungsangriff gegen den weitestgehend unvorbereiteten Staat der Juden und fügten der israelischen Armee schwere Verluste zu.

Erst eine wegen der Ruhe des Jom-Kippur-Tages unter erschwerten Bedingungen eiligst einberufene General-Mobilisierung und das verzweifelte Aufbäumen Israels gegen die Übermacht der Angreifer brachten nach zehn mit vielen israelischen Kriegsopfern verbundenen Kriegstagen die kaum noch möglich erscheinende Wende.

Am 20. Oktober war der vierte gegen Israel seit 1948 von den arabischen Nachbarn geführte Krieg, bei dem auf israelischer Seite nahezu 3.000 Soldaten gefallen sind und über 300 junge Israelis in arabische Gefangenschaft gerieten, zu Gunsten Israels entschieden. Der junge jüdische Staat konnte damit sein an einem Haar hängendes Überleben noch im quasi letzten Augenblick sichern.

Am 24. Oktober waren die Syrer endgültig besiegt und die von Ägypten nicht mehr versorgte eigene 3. Armee war von den israelischen Truppen vollständig eingeschlossen und stand vor ihrer Vernichtung.

Die UNO, der zu diesem Zeitpunkt der ehemalige Wehrmachts-Generalstabsoffizier für „Spezialaufgaben“, überzeugte Nazi und Mitglied der SA, Träger beider Nazi-Kriegsverdienstkreuze 1. und 2. Klasse und eines hohen Verdienstordens des mit Hitler verbündeten kroatischen Ustascha-Regimes, der Österreicher, verbohrte Antisemit und promovierte Nazi-Jurist Kurt Waldheim als Generalsekretär vorstand, wartete mit der Forderung nach einer Waffenruhe zwischen den Parteien bis zum 22. Oktober 1973.

Waldheim und die UNO verlangten den Waffenstillstand erst als zu ihrer großen Enttäuschung feststand, dass Israel wider jedes Erwarten doch nicht vernichtet wird und klar war, dass eine Fortsetzung der Kriegshandlungen die Situation der arabischen und ägyptischen Angreifer nur weiter schwächen würde. weiter

«Unsere Tochter verschwindet in eine Art Dunkelheit»

Greta Thunbergs Mutter erzählt die Familiengeschichte und verherrlicht die Krankheiten.  Schade, dass das Ganze in einer Mogelpackung daherkommt. Denn dieses Buch wurde nun mal in den allergrössten Teilen von Gretas Mutter Malena Ernman geschrieben. Als einige Zeit darauf bei Gretas Schwester Beata ADHS im Verbund mit Asperger und akustischer Überempfindlichkeit diagnostiziert wird und die Familie im kafkaesken Lebenslabyrinth psychiatrischer Notaufnahmenächte und immer neuer Therapieansätze nebst Diagnose-Kabbalistik verschwindet, bricht die Mutter selbst mit Burnout zusammen – und erfährt im Zuge dessen, dass auch sie an ADHS leidet, was nur nie erkannt wurde. Das inhaltliche Grundproblem dieses Buches ist nun, dass Malena Ernman das eine mit dem Anderen kausal vermengt, die (Familien-)Krankheit also als sensibles Symptom für den Zustand der Welt deutet. Greta Thunberg hat vielleicht Recht, wenn sie in Interviews immer wieder behauptet: «Wenn ich kein Asperger hätte, wäre das hier nicht möglich gewesen.» weiter

Danon: Bibel verbürgt jüdischen Anspruch auf Land

Für den israelischen UN-Botschafter Danon sind biblische Aussagen ein Beleg für den jüdischen Anspruch auf das Land Israel. Zu der Debatte im UN-Sicherheitsrat hatte Deutschland mit einer Frage zum Westjordanland geladen. Der Koran selbst akzeptiert die göttliche Urkunde des jüdischen Volkes für das Land Israel.“ Eine konkrete Stelle nannte Danon nicht. Bekannt ist aber, dass etwa in Sure 2,20f. die Landverheißung bestätigt wird.

Der deutsche UN-Botschafter Heusgen zeigte sich mit der Antwort nicht zufrieden. weiter