Leipzig liest weltoffen“: Unter diesem Motto haben Menschen am Mittwoch in der Innenstadt gegen rechte Literatur auf der Buchmesse demonstriert. weiter

Anmerkung: Was Rechts ist, bestimmen die Linken

Erst wenn das letzte Buch verboten,
das letzte Wort als politisch inkorrekt geächtet,
das letzte rosa Spielzeug verbannt,
das letzte Auto verrostet,
die letzte Toilette gegendert,
der letzte selbständige Gedanke eingegangen
und der letzte Witz als diskriminierend verdammt ist,
dann werdet ihr merken, dass ihr genau die Diktatur eingeführt habt, vor der ihr uns angeblich immer beschützen wolltet.

Na? Fühlt sich das gut an? Steigt schon die große Party mit gesunden Weizengras-Spinat-Smoothies und gluten-, zucker- und laktosefreien Tofuhäppchen oder tun sich schon die nächsten Betätigungsfelder auf? Mit dem Gutmenschentum verhält es sich schließlich ein wenig wie mit dem Sozialismus, das Ziel gilt niemals als erreicht. Die Menschen wollen einfach nicht einsehen, dass man es gut mit ihnen meint. Sie rebellieren und widersprechen, diese undankbaren Geschöpfe!

Neue Verbote müssen her! Und Strafen! Keine Toleranz den Feinden des Paradieses!

Jetzt trifft es also wieder eine Buchmesse. Betreutes Lesen ist angesagt. Es ist schließlich nicht zu verantworten, dass sich Messebesucher an den falschen Stand verirren und dort ein – Gott bewahre! – „rechtes“ Werk erwerben könnten. Man weiß ja, wie Leser so sind. Die nehmen ein Buch in die Hand, lernen es auswendig und übernehmen automatisch jede politische Position, die darin vertreten wird. Sehr unwahrscheinlich hingegen ist es, dass ein Leser sich einfach mal über andere Gedankenwelten informieren will. Wo kämen wir hin, wenn sie dies ohne Erlaubnis und Begleitung unternähmen?

Gerüchten zufolge darf die Literatur bestimmter Verlage – wenn überhaupt – nur noch in engmaschiger Überwachung durch einen Magnetresonanz-Tomographen konsumiert werden. Sollten dabei positive Emotionen detektiert werden, erhält der Leser umgehend einen demotivierenden Stromstoß. So sollte sichergestellt sein, dass er auf dem politisch korrekten Pfad verbleibt.

Als nächstes werden auch die Fans von Fantasy- und Science-Fiction-Literatur unter Beobachtung gestellt. Sonst fangen die Menschen noch an, an Einhörner und die Visionen von Orwell zu glauben.

Vor allem Letzteres wäre fatal!

Anmerkung: Und G’tt gibt es nicht, Jesus war nur ein schlechter Schauspieler, denn wir Menschen sind G’tt. Das ist mehr wie fatal, das ist der Tod

1 Timotheus 4,1 / 2. Thessalonischer 2,3 / 2. Timotheus 3. 1-5 / 2. Timotheus 4. 3-4 – 2. Petrus 3. 2 – 6 /  Johannes 16. 1-4