Dem „Klimastreik“ liegen apokalyptische Vereinfachungen zugrunde. Die Kinder wissen es allerdings nicht, weil die Massenmedien Teil der Manipulation sind. Die große Lüge ist die Gleichsetzung von Umweltschutz und Klimawandel. Die zweite Lüge ist die daraus folgende Gleichung: Wenn der Mensch für die Umweltverschmutzung verantwortlich ist, ist er also auch am Klimawandel schuld. Daraus folgt die wahnwitzige Schlußfolgerung, daß der Mensch der große Feind des Planeten ist, weshalb für die edle Sache die Präsenz der Spezies Mensch auf dem Planeten reduziert werden muß. Kurzgefaßt: Je weniger Menschen, desto besser für den Planeten. Eine so schwindelerregend abstruse und menschenfeindliche Theorie erklärt die personellen und institutionellen Überschneidungen zwischen den neo-malthusianischen Überbevölkerungsstrategen, wie sie seit den 60er Jahren massiv an die Öffentlichkeit traten, und den Klima-Ideologen, die seit 2000 die Gehirne verunsichern.

Die Kinder und Jugendlichen, zumindest die kleine Minderheit, die brav und medienwirksam für das Klima streikt, durchschauen die Zusammenhänge nicht. Wie auch: Viele Erwachsene helfen ihnen nicht dabei, es zu durchschauen. Das hat vor allem mit der einseitigen Medienberichterstattung zu tun, die den Erwachsenen selbst falsche Prämissen einimpft. Eltern, die sich dem Meinungsdiktat widersetzen, haben allerdings die Chance, ihren Kindern einen wirklich kritischen Umgang mit Medien beizubringen.

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