Ein Mannschaftswagen der Polizei wurde angegriffen, Demonstranten errichteten Barrikaden. Ein Wohnhaus geht in Flammen auf – das Feuer wurde vorsätzlich gelegt.

Anarchie im Zentrum von Paris: Der Proteste der „Gelbwesten“-Bewegung sind am Samstag in massive Gewalt ausgeartet. Randalierer plünderten auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées Geschäfte und setzten sie in Brand. Sie errichteten brennende Barrikaden und zündeten eine Bankfiliale an. Beim Brand des darüber liegenden Wohnhauses wurden elf Menschen verletzt. Innenminister Christophe Castaner bezeichnete die Randalierer als „Mörder“.

Protestierer warfen auf den Champs-Élysées nahe dem Arc de Triomphe Rauchbomben und andere Gegenstände auf Polizisten, dann begannen sie, auf die Scheiben eines Polizeifahrzeugs einzudreschen. Das Spitzenrestaurant Fouquet’s wurde verwüstet, zwei Zeitungskioske brannten aus. Die Polizei zog sich zurück.

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