For out of Zion the Law will go forth, and the Word of Jehovah from Yerushalaim
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Word from Yerushalaim

Unruhen am Goldenen Tor

1. März 2019

 

[Hinweis: Das Goldene Tor ist eines der acht Tore in der Altstadt von Jerusalem. Das Tor befindet sich im östlichen Teil der Stadtmauer, südlich des Löwentors. Es ist das einzige Tor in der Stadtmauer, das direkt auf den Tempelberg führt.]



Angesichts der vielen ernsthaften Dinge, die sich in den letzten Tagen hier in Israel ereignet haben, gibt es viel Anlass zu Gebet und Fürbitte. Gestern, am 28.02.2019, hat der Generalstaatsanwalt Israels in drei Anklagepunkten Strafanzeige gegen unseren derzeitigen Premierminister Benjamin Netanjahu gestellt.

 

Man muss politisch nicht allzu sehr bewandert sein, um zu wissen, dass dies mitten im Wahlkampf natürlich keine gute Sache ist. Wir müssen für diese Situation beten und auch dafür, dass die Rechtstreue im israelischen Rechtssystem erhalten bleibt. Könnte dies auch der prophezeite Beginn des Ausscheidens von Benjamin Netanjahu vom Amt des israelischen Ministerpräsidenten sein, wie bereits in meinem letzten Artikel thematisiert?

Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, dann möge uns Jahwe gnädig sein und Barmherzigkeit zeigen. Wir dürften uns an der Schwelle einer Zeit der großen Krise für Israel bzw. an einem großen Wendepunkt befinden. Bitte betet…

Ernsthafte Entwicklungen am Tempelberg

                                           
„Und es wurde mir ein Rohr, gleich einem Stab, gegeben und gesagt: Steh auf und messe den Tempel Gottes und den Altar und die, welche darin anbeten! Und den Hof, der außerhalb des Tempels ist, lass aus und messe ihn nicht! Denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die Heilige Stadt zertreten zweiundvierzig Monate“ (Offenbarung 11,1-2).

Aber auch jene Dinge, die sich eher im Hintergrund abspielen, müssen im Gebet bedacht werden. In den letzten Wochen haben Muslime auf dem Tempelberg wieder einmal einen kühnen Schachzug gewagt, um den Status auf dem Tempelberg noch mehr als bisher zu verändern. Sie sind auf das Gelände des Goldenen Toren vorgedrungen und versuchen, das Gelände in Besitz zu nehmen.

Beginn des Zitats:


                                           

„Die Palästinenser erklärten am Wochenende ihren Sieg, nachdem eine Stätte am Tempelberg, die 2003 von Israel geschlossen wurde, wiedereröffnet worden war.

Tausende Palästinenser betraten mit „Allahu Akbar!-“ Gesängen (Gott ist groß) das Gelände, das gemeinhin als Goldenes Tor und auf Arabisch als Tor des Erbarmens (Bab al-Rahma) bekannt ist, obwohl die Polizei in Jerusalem in der vergangen Woche wiederholt versucht hatte, den Zugang wieder zu verschließen.

 

Einige der Demonstranten drangen mit palästinensischen Flaggen auf das Gelände vor.

Letzte Woche entfernte eine Gruppe muslimischer Beter ein Eisengitter, das von der Polizei installiert wurde, um das Gelände geschlossen zu halten.

Israel schloss das Gelände am Goldenen Tor im Jahre 2003, nachdem palästinensische Aktivisten und der so genannte nördliche Zweig der Islamischen Bewegung in Israel das Gelände genutzt hatten, um antiisraelische politische Aktivitäten auf dem Tempelberg durchzuführen bzw. das Tor als Haram al-Sharif (als edles Heiligtum des Islam) zu vereinbaren.

Die Palästinenser behaupten, Israel habe vor, das Gebiet zu einem Ort für jüdische Beter zu machen.

Shalom Goldstein, ein ehemaliger Berater des Jerusalemer Bürgermeisters für arabische Angelegenheiten, bestritt vehement die Behauptung der Palästinenser. Er teilte gegenüber der Zeitung Jerusalem Post mit, dass Israel kein Interesse an der Stätte des Goldenen Tores hat und nicht beabsichtige, daraus einen Bereich für jüdische Beter zu machen.

Goldstein sagte, das Gebiet sei 2003 durch eine gerichtliche Anordnung geschlossen worden, nachdem der Hamas nahestehende Aktivisten und
 der so genannte nördliche Zweig der Islamischen Bewegung in Israel dort Büros eröffnet und mit „verschiedenen Aktivitäten“ begonnen hätten.

Die jordanische *Waqf-Behörde,
 die den Tempelberg kontrolliert und verwaltet, habe sich seinerzeit sehr unzufrieden mit der damaligen Entwicklung auf dem Gelände des Goldenen Tores gezeigt, sagte er gegenüber JPost.

(*Waqf-Behörde: Islamische Stiftung. Sie übt die Aufsicht über die heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg aus.)

                                           

Vor kurzem beschloss die jordanische Regierung, die Waqf-Behörde in Ost-Jerusalem durch die Aufnahme hochrangiger Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Fatah in ihr Management zu erweitern. Dazu gehören auch der PA-Minister für Jerusalem, Adnan Husseini, und der hochrangige Fatah-Vertreter Hatem Abdel Kader Eid. Die beiden Beamten sind Bewohner von Ostjerusalem. Eid war zuvor als PA-Minister für Jerusalem tätig.

Die Entscheidung zur Erweiterung der Waqf-Behörde steht offenbar im Zusammenhang mit einer gemeinsamen jordanisch-palästinensischen Bestrebung, um die Verkündung des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump für den Nahen Osten vorzubereiten, der auch als „Deal des Jahrhunderts“ bezeichnet wird.“

Der vollständige Artikel findet sich hier:


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Inmitten der gegenwärtigen politischen Instabilität ist es wichtig, dass wir als Wächter auf den Mauern Jerusalems weiterhin auf die Stimme des Herrn hören und im Gebet stehen. Könnte diese fortdauernde und systematische Preisgabe des Tempelbergs vorherbestimmt sein? Gott allein weiß es…

Nachfolgend der Link zu einem Artikel, den ich bereits 2017 verschickt habe, und der ebenfalls die Frage der systematischen Preisgabe des Tempelberges thematisiert.