Sie denken das ist Satire? Keineswegs. Deutschland, das Land das in der Weltpolitik mitreden will, was anderen Ländern und seinen Bürgern vorschreiben will was richtig und falsch ist, was korrupt ist bis in die Haarspitzen, was ein Land ist dass alle Migranten der Welt aufnehmen will und und und und und – aber lesen Sie selbst:

Fregatten ohne Besatzung

Die Bundeswehr hat Milliarden für vier Fregatten ausgegeben. Laut einem internen Bericht des Rechnungshofs wurde aber die Ausbildung der Crews vergessen.

Wer neue Schiffe baut, muss auch neue Besatzungen dafür ausbilden, die diese Schiffe fahren können. Das klingt selbstverständlich – denn was nützt ein Schiff ohne Mannschaft? Die Marine hat es trotzdem nicht getan. „Die Bundeswehr versäumte es, bei der Beschaffung von vier Fregatten der Klasse 125 zeitgerecht ein detailliertes Ausbildungskonzept zu erarbeiten“, heißt es in einem internen Bericht des Bundesrechnungshofs, der ZEIT ONLINE vorliegt.

Das mag nach einer Nebensache klingen, es ist aber keine. Die Folgen sind gravierend und werden viele Jahre lang dazu führen, dass die neuen und sehr teuren Bundeswehrfregatten nicht so eingesetzt werden können wie geplant – weil die Besatzungen dafür fehlen. Das bereits jetzt um Jahre verspätete Milliardenprojekt verzögert sich dadurch weiter und wird wohl auch noch teurer.

Das Urteil der Rechnungsprüfer ist vernichtend. Auf 24 Seiten attestieren sie dem Verteidigungsministerium, dass die Beamten zwar neue Schiffe bestellten, sich aber nicht darum kümmerten, wer diese Schiffe später steuern soll. Mehrfach hat das Ministerium demnach die Planung verschleppt, wo und wie die neuen Crews ausgebildet werden sollen und viele Jahre ungenutzt verstreichen lassen. Erst 2016 – zwei Jahre nachdem das erste Schiff laut ursprünglichem Zeitplan im Dienst sein sollte – habe die Marine ein Konzept für die nötigen Ausbildungseinrichtungen vorgelegt. 

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