
In Dortmund kassiert das Ordnungsamt bei Obdachlosen ab, die unter freiem Himmel in der Stadt übernachten. Wie das Portal „Dortmund 24“ berichtet, müssten Obdachlose 20 Euro berappen. Der Grund: Es ist schlichtweg verboten, unter freiem Himmel zu nächtigen.
Die Stadt schätzt die Zahl der auf den Straßen der Ruhrmetropole lebenden Menschen auf zwischen 400 und 500.
Das sagt die Stadt Dortmund
Die Stadt begründet ihr Vorgehen so: „Es ist untersagt, auf Straßen oder in Anlagen auf hierfür nicht besonders freigegebenen Flächen zu lagern, zu campieren oder zu übernachten“, hieß es von der Pressestelle.
Doch das Ordnungsamt gehe nicht auf „Jagd nach Obdachlosen“, sondern reagiert auf Beschwerden von Anwohnern, die das Amt informieren.
So sollen 50 Knöllchen in den letzten Wochen zusammengekommen und verteilt worden sein.
Plätze in Notunterkünften sind rar
Wie die Stadt weiter mitteilte, seien bei den Obdachlosen auch „Mehrfach-Täter“ angetroffen worden. Also jenen Menschen, die schon wiederholt beim „Schwarzschlafen“ erwischt worden waren.
Das Problem, das die Obdachlosen in Dortmund haben liegt übrigens auf der Hand. In der ganzen Stadt gibt es nur rund 100 Plätze in Notunterkünften. Quelle
Dahingehend möchte Fatima Roth was anderes:
Claudia Roth fordert eine Ausweitung des Asylrechts
- Die EU müsse mit einer Initiative zur Aufnahme bedrohter Menschen vorangehen, erklärte Roth in einem Zeitungsinterview.