Es ist wieder passiert. Nicht zum ersten Mal liegt der Schauplatz eines schrecklichen Sexualverbrechens durch polizeibekannte Asylbewerber in Freiburg, wo man sich so gerne der eigenen Willkommenskultur rühmt. Vorhersehbar waren einmal mehr die Reaktionen, die sich nur oberflächlich und kurz mit dem Entsetzen über die furchtbare Tat und dem Mitgefühl für das Opfer aufhielten. Das laute Dröhnen der “moralisch Überlegenen”, die bei genauer Betrachtung überhebliche Unmoralische sind, übertönt alles. Die vermeintlich Schutzbedürftigen müssen geschützt werden – und das um jeden Preis. Offenbar auch um den menschlicher Tragödien. Alles nur Kollateralschäden im “Kampf gegen rechts”, der in Wahrheit ein Kampf gegen die Mitte der Gesellschaft ist, oft genug gar ein Kampf gegen Anstand und Moral. Wer vor “den Rechten” warnt, genießt eben Narrenfreiheit. Selbst dann, wenn er Täter zu Opfern macht. Freiburg war die erste deutsche Großstadt mit einem grünen Oberbürgermeister. Hier leben die Guten, die zuerst wussten, wie wichtig es für das eigene Karma ist, die Sonne auf dem Dach einzufangen. Hier hat man früh erkannt, dass Autos des Teufels sind. Kaum eine Stadt kann mithalten mit der Dichte an Fahrrädern, was sicher auch daran liegt, dass jeder neunte Einwohner Freiburgs studiert. Vor allem ist Freiburg die Heimat des freundlichen Gesichts; die Teddybären sind hier noch plüschiger als anderswo und die Willkommensfähnchen noch bunter. Da muss es niemanden wundern, wenn selbst schwerste Straftaten ausreisepflichtiger Asylbewerber mit unendlicher Güte begleitet werden.

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