Heute marschierten angeblich 240.000 Menschen durch die Hauptstadt Berlin und setzten ein „starkes Zeichen“ gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft. Angeblich. Denn das Signal ist das genaue Gegenteil. Es grenzt große Teile der Gesellschaft aus, die Andersdenkenden, die die der Regierung kritisch gegenüberstehen. Denn mit einer solchen Veranstaltung wird eine Gesellschaft nicht geeint, nicht versöhnt, sondern weiter gespalten. Schon das Motto des Marsches weckt in mir Erinnerungen an dunkelste Zeiten in Deutschland, wo eine andere Meinung brandgefährlich war. Auch der Hashtag #WirSindMehr bläst da ins gleiche Horn, signalisiert er auch, ihr seit weniger. Eine Minderheit muss sich dann warm anziehen, es kann ungemütlich werden. Und wie ernst muss ich Demonstranten nehmen, die zwar Nazis ablehnen wie jede normale Mensch, bei Judenhassern aus dem Morgenland aber Verständnis walten lässt? Zu den Organisatoren des Marsches gehören auch Islamisten, gehören illegale Migranten, gegenüber Juden feindlich eingestellt sind. Haben die etwa mehr Rechte in Berlin aufzutreten, als regimekritische Bürger dieses Landes?
Die Leute gehen nicht gegen sondern für autoritäre Visionen auf die Straße. Wer mit Islamisten und Linksextremisten gemeinsame Sache macht, ist nicht für Freiheit, Meinungspluralismus und Toleranz, sondern für das Gegenteil. – Uriel Mann
