Meinst du, daß sich jemand so heimlich verbergen könne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt? – Jeremia 23,24

1. Neues von Uli

 

Deutschlands Chefdiplomaten „treiben den Frieden voran“

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 2. Februar 2018

Das Auswärtige Amt ist das Aushängeschild Deutschlands in der Welt. Die deutsche Diplomatie kennt dabei keine Mörder und keinen Mord- wohl aber eine Verantwortlichkeit der Opfer für den Frieden.

Als sich das Außenamt zu dem jüngsten Terroranschlag in Kabul äußerte, bei dem eine mit Sprengstoff geladene Ambulanz explodiert war und fast 100 Menschen ermordet worden sind, hieß es:  „Wir verurteilen den heimtückischen Anschlag in Kabul, bei dem heute dutzende Menschen ihr Leben lassen mussten, in aller Schärfe. Wir trauern mit den Freunden und Familien der Opfer. Unsere Gedanken sind auch bei den zahlreichen afghanischen Helfern, die in diesen schweren Stunden mit großer Hingabe die Verwundeten versorgen müssen. Das afghanische Volk hat genug sinnloses Leid erlebt. Diese grausame Gewalt wird Afghanistan und seine Freunde nur darin bestärken, die Suche nach Frieden entschlossener voranzutreiben. Deutschland steht fest an der Seite der Menschen in Afghanistan.“

 

Wo „Menschen ihr Leben lassen“

 

Wenn es „heimtückische“ Anschläge gibt, heißt das im Klartext, das andere Anschläge wohl nicht heimtückisch sind. Wenn „Menschen ihr Leben lassen mussten“ so „sterben“ sie einfach so. Aber in Kabul war es Massenmord durch einen Selbstmordanschlag, was hier vom AA sehr deutlich verschleiert wird. Für „Leben lassen“ gibt es noch viele andere gleichermaßen unpassende Worte, die wir dem AA für die nächsten Pressemitteilungen empfehlen könnten: sterben, ableben,abtreten, die- Augen- für- immer- schließendahinscheiden, das Zeitliche segnendavongehen, den Tod erleidenentschlafen, erlöschen, das Leben aushauchenvor den Schöpfer treten, Weg allen Fleisches gehen, dahingerafft werden, den Geist aufgeben, dran glaubenins Gras beißen, über die Klinge springen, in die ewigen Jagdgründe eingehen

 

Ebenso erstaunlich sind die höchstoffiziellen „Gedanken“ bei den „zahlreichen afghanischen Helfern, die in diesen schweren Stunden mit großer Hingabe die Verwundeten versorgen müssen.“ Sie „müssen“ „mit großer Hingabe“…- Seit wann ist Hingabe ein „Muss“?

 

Vom sinnvollen Leiden

 

Weiter schreibt das AA: „Das afghanische Volk hat genug sinnloses Leid erlebt.“ Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es auch „sinnvolles“ Leid gibt. Die deutschen Beamten müssten dazu freilich noch erklären, wo „sinnvolles Leid“ sinnvoll ist, wenn das in Afghanistan ausdrücklich „sinnlos“ war. Der Höhepunkt der diplomatischen Logik ist die Feststellung: „Diese grausame Gewalt wird Afghanistan und seine Freunde nur darin bestärken, die Suche nach Frieden entschlossener voranzutreiben.“ Wie kann man „Frieden“ mit einem toten Selbstmordattentäter schließen?

 

Neben „heimtückisch“, wie im Fall von Kabul, sind Anschläge beim AA auch noch „verheerend“ wie in Bagdad, oder „mörderisch“ (im Falle der Ermordung eines Rabbiners im Westjordanland). Hier erklärten die Diplomaten noch: „Wir erwarten, dass alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen.“ Es ist anzunehmen, dass zumindest der ermordete Rabbiner hier den Wünschen der deutschen Politik nicht mehr nachkommen kann.

Im Dezember gab es dann noch einen „blutigen“ Anschlag in Kabul, den Bundesaußenminister Gabriel verurteilte: „Bei den blutigen Bombenanschlägen auf ein Kulturzentrum in Kabul wurden erneut viele unschuldige Zivilisten getötet und verletzt. Dieser heimtückische Terror richtet sich gegen Bildung, gegen freie Medien und gegen jeden Menschen, der eigenständig denkt und entscheidet. Die Absicht dahinter ist, Zwietracht und Unruhe in die afghanische Gesellschaft zu bringen.“

Bemerkenswert ist bei dieser Pressemitteilung, dass „unschuldige Zivilisten“ getötet wurden. Also gibt es offenbar auch „schuldige“ Zivilisten unter Anschlagsopfern. Die weiteren Definitionen, wogegen sich dieser „heimtückische Terror“ richtet, scheint wohl ebenfalls der Fantasie der Berliner Beamten entsprungen und nicht das Ergebnis einer Befragung der Attentäter zu sein.

Zu „furchtbaren Ereignissen in St. Petersburg“ sagte Gabriel am 3.4.2017: „Noch wissen wir nicht, was genau sich ereignet hat und kennen die Hintergründe nicht. Vieles aber deutet derzeit darauf hin, dass es sich um einen hinterhältigen Anschlag auf unschuldige Menschen handelt, die einfach nur ihrem Alltag nachgegangen sind. Ein solcher verbrecherischer Akt wäre durch nichts zu rechtfertigen.“

Wieder sind die Aussagen sprachlich ausufernd: „hinterhältig, unschuldige Menschen, verbrecherischer Akt“ und „durch nichts zu rechtfertigen“. Gibt es etwa auch schuldige Mordopfer bei solchen Anschlägen und einen „verbrecherischen Akt“, der „zu rechtfertigen ist“?

 Am 12.März.2017 mutierte ein Anschlag zu einer „Attacke“: „Wir verurteilen den Anschlag auf eine schiitische Pilgerstätte in Damaskus in aller Schärfe. Bei dieser hinterhältigen Attacke sind offenbar mehrere Dutzend Menschen verletzt und zahlreiche weitere getötet worden, die in Damaskus friedlich ihre Religion ausüben wollten. Solche Taten zeigen das feige, unmenschliche Handeln von Terroristen. Auch dieses tragische Ereignis zeigt: Syrien braucht dringend eine politische Lösung, damit sektiererische Gewalt keinen Nährboden findet. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer. Wir wünschen den Verletzten rasche Genesung. Unsere Anteilnahme gilt auch der irakischen Regierung und den vielen Irakern, die bei diesem Anschlag Angehörige verloren haben.“

Die Pressesprecherin des AA wusste, dass es „offenbar“ mehrere Verletzte und Tote gab und dass diese Menschen „friedlich ihre Religion ausüben wollten“. Was haben dann die Täter gewollt- ihre Religion unfriedlich ausüben? Nebenbei: Wenn die Attentäter wirklich „feige“ gewesen wären, hätte der Anschlag wohl gar nicht erst stattgefunden.

Bemerkenswert ist auch die Reaktion des AA, noch unter Steinmeier am 8.1. 2017, auf den Anschlag eines einzelnen Palästinensers aus dem Jerusalemer Dorf Dschabel Mukaber, der offenbar spontan mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Gruppe israelischer Rekruten gefahren ist und mehrere junge Leute getötet hat, ehe er erschossen werden konnte. „Die Nachrichten aus Jerusalem sind zutiefst schockierend. Bei uns rufen diese Bilder Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse vom Breitscheidplatz in Berlin vor wenigen Wochen wach. Ich verurteile diesen blutigen Anschlag auf das Schärfste…Der Terrorismus bedroht uns alle gemeinsam. Das Ziel der Attentäter scheint klar: Sie wollen die Spannungen im Nahostkonflikt anheizen und eine Spirale der Gewalt in Gang setzen. Sie dürfen dieses Ziel nicht erreichen.“ Woher kannte Steinmeier das Ziel der „Attentäter“, der nur einer war und erschossen worden ist. Auch hier: Kein Wort von Mord und Totschlag. Subtil wird hier Israel gewarnt, denn zu einer Spirale der Gewalt gehören immer zwei Seiten. Es ist bekanntlich die „Pflicht der Deutschen, Israel mit Lob und Tadel als Bewährungshelfer moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“(Wolfgang Pohrt)

 

2. Sigmar Gabriel fällt es schwer zu erklären, warum die Unterstützung Israels weitergehen muss

Der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel erklärt, dass „in Deutschland, und ehrlicherweise innerhalb meiner eigenen Partei“ immer mehr „junge Menschen“ mit Israel hadern. Er erklärt: „Es wird immer schwerer für Leute wie mich, zu erklären, warum unsere Unterstützung Israels weitergehen muss.“
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3. Kontrollieren die Juden die Welt?

Unser Geheimnis ist gelüftet. Die Juden kontrollieren die Welt! Uns gehören die Medien. Politiker tanzen nach unserer Pfeife. Die Wall Street ist ein jüdisches Stetl. Hollywood-Mogule machen geheime Deals au Jiddisch. Jüdische Professoren machen Propaganda, damit ihre Studenten Israel unterstützen. Jüdische Puppenspieler ziehen die Strippen und ihrer gefügigen Marinetten folgen einfach.
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4. Satire. Wirklich nur Satire?

Was fällt den Juden eigentlich ein umzuziehen, ohne vorher bei der SPD um Erlaubnis zu ersuchen?“

Die Erben der Täter passen auf, dass die Opfer nicht rückfällig werden, sagte sinngemäß Wolfgang Porth. Ja, was täten die Israelis auch ohne ihre weisen Lehrer aus Deutschland, die ihnen den rechten Weg weisen? Der weiseste von allen ist Sigmar Gabriel (SPD), ein Außenminister, der es geschafft hat, seinen Ruf in Rekordzeit zu ruinieren und zielsicher in jedes Fettnäpfchen zu treten, das in seine Sichtweite kommt.

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5. Die Wandlung des Jüdischen Museums Berlin zur anti-israelischen Institution 

 

6. Polizei nimmt Frauen ohne Kopftuch fest

Im Iran sind 29 Frauen festgenommen worden, weil sie gegen den Kopftuchzwang im Land protestiert hatten. Die Behörden warfen den Frauen vor, gegen die öffentliche Ordnung verstoßen zu haben.
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Aber:

In Iran schlägt die Stunde der Kopftuch-Gegnerinnen

Das iranische Regime konnte die grossen Demonstrationen eindämmen. Fast täglich jedoch kommt es zu Einzelaktionen von jungen Frauen, die in der Öffentlichkeit ihr Haupt entblössen und ihr Kopftuch schwenken.
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7. Rheinische Kirche bekennt sich zur islamischen Gottheit

Die Synode der Evangelischen Kirchen im Rheinland (EKiR) hat auf ihrer Tagung vom 7. bis 12. Januar in Bad Neuenahr mit großer Mehrheit (nur sieben Gegenstimmen bei 210 Synodalen!) ein Papier mit dem Titel „Für die Begegnung mit Muslimen. Theologische Positionsbestimmung“ verabschiedet. Darin heißt es unter anderem:
„Sie (die Landessynode) nimmt das Zeugnis muslimischer Mitmenschen als Ausdruck von deren Bindung an den einen Gott wahr.“
Damit bekennt sich die EKiR zum Glauben an die islamische Gottheit Allah.
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8. Deutsches Gericht gestattet Aktivitäten eines antizionistischen Aktivisten als antisemitisch zu bezeichnen 

Ein Gericht in München hat vor zwei Wochen zugunsten der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in der bayrischen Hauptstadt, Charlotte Knobloch, entschieden und gestattet ihr, die Aktivitäten eines antizionistischen Juden als antisemitisch zu bezeichnen, da er zu Gewalt gegen das jüdische Volk aufgerufen hatte.

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9. Humanität, Demagogie und die illegalen Einwanderer in Israel

Nachdem mehrere Medien berichtet hatten, Israels Regierung suche „Freiwillige“, die „Jagd“ auf Flüchtlinge machten und als Belohnung winke ein Bonus, hat sich diese Berichterstattung als irreführend bis falsch herausgestellt. Auch das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF ), hatte zunächst geschrieben, Israel suche „Freiwillige“ für die „Jagd“ auf Flüchtlinge. Nach diversen Interventionen wurde die Überschrift einige Zeit später entschärft.
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10. Eklat um Israel – Passage bei GroKo-Gesprächen 

 

Mit größt-denkbarer Bestürzung lesen wir das Ergebnis der AG-Außen der Koalitionsverhandlungen“, schreibt Elio Adler von der deutsch-jüdischen Werteinitiative. „Die gewählten Formulierungen stellen nicht nur eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem letzten Koalitionsvertrag dar, sie stehen sogar im Widerspruch zu dem vor Kurzem von uns so positiv aufgenommenen Antisemitismus-Beschluss!“

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11. Deutscher Außenminister warnt Israel vor wachsender Frustration in Europa
Deutschlands Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), warnte Israel am Mittwoch vor der zunehmenden Frustration in Europa angesichts der Sorge um die Zukunft einer Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt.weiter

 
12. Will Schäuble eine Demokratie neuen Typus? 

Es soll hinterher niemand meinen, unsere Politiker hätten nicht gesagt, was sie mit unserer Gesellschaft vorhaben. Sie tun es nur versteckt und verquast, damit es nicht so leicht bemerkt werden kann. Ganz im Sinne der Handlungsanleitung, die unser Obereuropäer Jean-Claude Juncker schon vor Jahren gegeben hat:

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13. Merkel flieht mit Schulz und Seehofer nach Europa

Jetzt ist es amtlich: Das große Projekt der künftigen Großen Koalition ist nicht, die drängenden Probleme der chaotischen Einwanderung zu lösen und in Deutschland wieder rechtsstaatliche Verhältnisse herzustellen, sondern die Flucht nach Europa.

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Video:

„Peace Conference Scandinavia“: Jugendliche fordern Steinigung

Bizarrer dürfte es kaum gehen: Auf der sogenannten „Peace Conference Scandinavia“ von 2013 entlockt einer der Redner den Jugendlichen Zuhörern, auf die er die Kamera richten lässt, die Forderung, weltweit die Steinigung für Ehebrüchige als „die beste möglicher Bestrafung für die Menschheit“ einzuführen. Unter ihnen ist niemand, der widerspricht, alle bezeichnen sich – natürlich unter Anweisung des Redners – als „gewöhnliche Moslems“ und lassen sich unter Berufung auf Allah, den Propheten Mohammed und den Koran zur Bestätigung hinreißen. Ersichtlich wird hier die Gruppendynamik dieser „Friedenskonferenz“: Man redet den jungen Muslimen ein, sich für eine gute Sache und generell für Frieden einzusetzen. Aber dieser Friede kann nach Ansicht der Islamisten nur dann Wirklichkeit werden, wenn überall auf der Welt die Scharia eingeführt wird. Dass es nicht zu Frieden kommen kann, will – oder kann auf Druck der Gemeinschaft – niemand zugeben. Zu stark wirkt die Abschottung nach außen, gegen die Gesellschaft und die Rechtsstaatlichkeit des entsprechenden Landes, zu stark wirkt das 1400 Jahre alte Mantra der eigenen Überlegenheit gegenüber anderen – auch wenn es an sich nur blinder Kadavergehorsam ist. Ein Kadavergehorsam, der leider nicht nur Muslime, sondern auch andere Jugendliche trifft, wenn man bedenkt, dass es innerhalb dieser Konferenz auch zu öffentlichen Konversionen kam. Und die Attraktivität dieser tribalen Ideologie auf entwurzelte junge Menschen zeigt.
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Gedankenspiele

Von einem sehr guten Freund.

Hallo Markus, was hältst du von diesem Gedanken?

Wie die Zugehörigkeit der Religion vererbt wird – ein Gedanke (mit Bitte um Kommentierung)

Im Judentum ist ein Mensch Juden, wenn seine Mutter Jüdin war. Der Vater reicht nicht.

Im Islam ist ein Mensch automatisch Muslim, wenn sein Vater Muslim war

Ein unbedeutender Unterschied? Ich glaube nicht, zumindest, wenn man sich den praktischen Umgang sieht.

Im Islam werden die Frauen der Feinde vergewaltigt, versklavt und der Muslim kann sich religiös genehmigt, wenn nicht gar gefordert, mit ihr Nachkommen verschaffen. Die Kinder dieser versklavten Frauen sind Muslime, weil ihr Erzeuger Muslim ist. Die Umma wird vergrößert. Die versklavte Frau muss erfahren, dass sie ihren Kinder ihren eigenen Glauben nicht weitergeben darf. Sie trägt zum Untergang ihrer Religion bei.

Im Judentum geht das – jedenfalls religiös – nicht. Das Kind ist Jude, weil seine Mutter Jude ist. Das Judentum bekommt Nachwuchs.

Umgekehrt heißt das auch: Wenn siegreiche Juden die Frauen ihrer Feinde vergewaltigen und daraus Kinder entstehen, ist das nicht der Nachwuchs der Vergewaltiger und nicht das jüdische Volk gewinnt an Zahl.

Was heißt das für die Praxis der Umgangs mit anderen? Es heißt, dass Muslime alle Motivation haben „Feindfrauen“ zu versklaven, zu vergewaltigen und sich als unbändige Rammler zu betätigen; sie können damit sogar ihrer Religion dienen. Juden nicht. 

 
Und sonst?
Gefunden auf FB. Kommentar eines Users: Die Feststellung: „Wir sind noch keineswegs an unser Limit gegangen“ scheint tatsächlich ein Refrain des periodisch wiederkehrenden Wahns in Deutschland zu sein.
In diesem speziellen Fall wüsste man gern: was wäre denn „unser Limit“? Also nicht sein Limit – die Aufgabe seiner geräumigen Bischofswohnung in Köln, das fast vollständige Spenden seines Amtsgehaltes von gut 11 000 Euro monatlich, die Verpfändung des Besitzes der Erzdiözese Köln von schätzungsweise drei Milliarden Euro – das ist ja selbstredend alles schon geschehen. 
Aber das allgemeine Limit, wo liegt es? Wenn die Kriminalitätsrate nicht mehr in zwei- sondern dreistelligen Prozentschritten von Jahr Jahr steigt? Wenn nicht, wie jetzt, 600 000 kürzlich hereingewanderte Fachkräfte von Hartz IV leben, sondern sechs Millionen? Wenn nicht jedes Jahr überwiegend junge ungebildete Männer aus Afrika und arabischen Länder in der Größenordnung der Stadt Nürnberg importiert werden, sondern der Stadt Köln? Wenn deren Betreuung, die Kompensation der Schäden, die Kosten für neue Polizisten, Gefängniswärter, Sozialpsychologen, Kriminalforscher und andere dann nicht wie heute 30 Milliarden im Jahr verschlingen, sondern 300? Das wäre ja noch immer nicht das Limit. Der Bundeshaushalt gibt über 700 Milliarden Euro pro Jahr her, vorausgesetzt, es kommt nicht schon vorher zur Auslösung der deutschen Autoindustrie wegen ihrer untilgbaren moralischen Schuld. 
Und selbst dann ließe sich ja noch Vermögen beschlagnahmen. 
Also, Herr Woelki: wo liegt Ihrer Meinung nach das Limit? Oder anders gefragt: wann halten Sie eigentlich den moralischen Weltkrieg der deutschen Funktionselite gegen den Rest der Erde für gewonnen?
 

 
Verblüffend, diese Ähnlichkeit.