1. Neues von Uli
Deutschlands Chefdiplomaten „treiben den Frieden voran“
von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 2. Februar 2018
Das Auswärtige Amt ist das Aushängeschild Deutschlands in der Welt. Die deutsche Diplomatie kennt dabei keine Mörder und keinen Mord- wohl aber eine Verantwortlichkeit der Opfer für den Frieden.
Als sich das Außenamt zu dem jüngsten Terroranschlag in Kabul äußerte, bei dem eine mit Sprengstoff geladene Ambulanz explodiert war und fast 100 Menschen ermordet worden sind, hieß es: „Wir verurteilen den heimtückischen Anschlag in Kabul, bei dem heute dutzende Menschen ihr Leben lassen mussten, in aller Schärfe. Wir trauern mit den Freunden und Familien der Opfer. Unsere Gedanken sind auch bei den zahlreichen afghanischen Helfern, die in diesen schweren Stunden mit großer Hingabe die Verwundeten versorgen müssen. Das afghanische Volk hat genug sinnloses Leid erlebt. Diese grausame Gewalt wird Afghanistan und seine Freunde nur darin bestärken, die Suche nach Frieden entschlossener voranzutreiben. Deutschland steht fest an der Seite der Menschen in Afghanistan.“
Wo „Menschen ihr Leben lassen“
Wenn es „heimtückische“ Anschläge gibt, heißt das im Klartext, das andere Anschläge wohl nicht heimtückisch sind. Wenn „Menschen ihr Leben lassen mussten“ so „sterben“ sie einfach so. Aber in Kabul war es Massenmord durch einen Selbstmordanschlag, was hier vom AA sehr deutlich verschleiert wird. Für „Leben lassen“ gibt es noch viele andere gleichermaßen unpassende Worte, die wir dem AA für die nächsten Pressemitteilungen empfehlen könnten: sterben, ableben,abtreten, die- Augen- für- immer- schließen, dahinscheiden, das Zeitliche segnen, davongehen, den Tod erleiden, entschlafen, erlöschen, das Leben aushauchen, vor den Schöpfer treten, Weg allen Fleisches gehen, dahingerafft werden, den Geist aufgeben, dran glauben, ins Gras beißen, über die Klinge springen, in die ewigen Jagdgründe eingehen…
Ebenso erstaunlich sind die höchstoffiziellen „Gedanken“ bei den „zahlreichen afghanischen Helfern, die in diesen schweren Stunden mit großer Hingabe die Verwundeten versorgen müssen.“ Sie „müssen“ „mit großer Hingabe“…- Seit wann ist Hingabe ein „Muss“?
Vom sinnvollen Leiden
Weiter schreibt das AA: „Das afghanische Volk hat genug sinnloses Leid erlebt.“ Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es auch „sinnvolles“ Leid gibt. Die deutschen Beamten müssten dazu freilich noch erklären, wo „sinnvolles Leid“ sinnvoll ist, wenn das in Afghanistan ausdrücklich „sinnlos“ war. Der Höhepunkt der diplomatischen Logik ist die Feststellung: „Diese grausame Gewalt wird Afghanistan und seine Freunde nur darin bestärken, die Suche nach Frieden entschlossener voranzutreiben.“ Wie kann man „Frieden“ mit einem toten Selbstmordattentäter schließen?
Neben „heimtückisch“, wie im Fall von Kabul, sind Anschläge beim AA auch noch „verheerend“ wie in Bagdad, oder „mörderisch“ (im Falle der Ermordung eines Rabbiners im Westjordanland). Hier erklärten die Diplomaten noch: „Wir erwarten, dass alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen.“ Es ist anzunehmen, dass zumindest der ermordete Rabbiner hier den Wünschen der deutschen Politik nicht mehr nachkommen kann.
Im Dezember gab es dann noch einen „blutigen“ Anschlag in Kabul, den Bundesaußenminister Gabriel verurteilte: „Bei den blutigen Bombenanschlägen auf ein Kulturzentrum in Kabul wurden erneut viele unschuldige Zivilisten getötet und verletzt. Dieser heimtückische Terror richtet sich gegen Bildung, gegen freie Medien und gegen jeden Menschen, der eigenständig denkt und entscheidet. Die Absicht dahinter ist, Zwietracht und Unruhe in die afghanische Gesellschaft zu bringen.“
Bemerkenswert ist bei dieser Pressemitteilung, dass „unschuldige Zivilisten“ getötet wurden. Also gibt es offenbar auch „schuldige“ Zivilisten unter Anschlagsopfern. Die weiteren Definitionen, wogegen sich dieser „heimtückische Terror“ richtet, scheint wohl ebenfalls der Fantasie der Berliner Beamten entsprungen und nicht das Ergebnis einer Befragung der Attentäter zu sein.
Zu „furchtbaren Ereignissen in St. Petersburg“ sagte Gabriel am 3.4.2017: „Noch wissen wir nicht, was genau sich ereignet hat und kennen die Hintergründe nicht. Vieles aber deutet derzeit darauf hin, dass es sich um einen hinterhältigen Anschlag auf unschuldige Menschen handelt, die einfach nur ihrem Alltag nachgegangen sind. Ein solcher verbrecherischer Akt wäre durch nichts zu rechtfertigen.“
Wieder sind die Aussagen sprachlich ausufernd: „hinterhältig, unschuldige Menschen, verbrecherischer Akt“ und „durch nichts zu rechtfertigen“. Gibt es etwa auch schuldige Mordopfer bei solchen Anschlägen und einen „verbrecherischen Akt“, der „zu rechtfertigen ist“?
Am 12.März.2017 mutierte ein Anschlag zu einer „Attacke“: „Wir verurteilen den Anschlag auf eine schiitische Pilgerstätte in Damaskus in aller Schärfe. Bei dieser hinterhältigen Attacke sind offenbar mehrere Dutzend Menschen verletzt und zahlreiche weitere getötet worden, die in Damaskus friedlich ihre Religion ausüben wollten. Solche Taten zeigen das feige, unmenschliche Handeln von Terroristen. Auch dieses tragische Ereignis zeigt: Syrien braucht dringend eine politische Lösung, damit sektiererische Gewalt keinen Nährboden findet. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer. Wir wünschen den Verletzten rasche Genesung. Unsere Anteilnahme gilt auch der irakischen Regierung und den vielen Irakern, die bei diesem Anschlag Angehörige verloren haben.“
Die Pressesprecherin des AA wusste, dass es „offenbar“ mehrere Verletzte und Tote gab und dass diese Menschen „friedlich ihre Religion ausüben wollten“. Was haben dann die Täter gewollt- ihre Religion unfriedlich ausüben? Nebenbei: Wenn die Attentäter wirklich „feige“ gewesen wären, hätte der Anschlag wohl gar nicht erst stattgefunden.
Bemerkenswert ist auch die Reaktion des AA, noch unter Steinmeier am 8.1. 2017, auf den Anschlag eines einzelnen Palästinensers aus dem Jerusalemer Dorf Dschabel Mukaber, der offenbar spontan mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Gruppe israelischer Rekruten gefahren ist und mehrere junge Leute getötet hat, ehe er erschossen werden konnte. „Die Nachrichten aus Jerusalem sind zutiefst schockierend. Bei uns rufen diese Bilder Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse vom Breitscheidplatz in Berlin vor wenigen Wochen wach. Ich verurteile diesen blutigen Anschlag auf das Schärfste…Der Terrorismus bedroht uns alle gemeinsam. Das Ziel der Attentäter scheint klar: Sie wollen die Spannungen im Nahostkonflikt anheizen und eine Spirale der Gewalt in Gang setzen. Sie dürfen dieses Ziel nicht erreichen.“ Woher kannte Steinmeier das Ziel der „Attentäter“, der nur einer war und erschossen worden ist. Auch hier: Kein Wort von Mord und Totschlag. Subtil wird hier Israel gewarnt, denn zu einer Spirale der Gewalt gehören immer zwei Seiten. Es ist bekanntlich die „Pflicht der Deutschen, Israel mit Lob und Tadel als Bewährungshelfer moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“(Wolfgang Pohrt)
2. Sigmar Gabriel fällt es schwer zu erklären, warum die Unterstützung Israels weitergehen muss
3. Kontrollieren die Juden die Welt?
4. Satire. Wirklich nur Satire?
„Was fällt den Juden eigentlich ein umzuziehen, ohne vorher bei der SPD um Erlaubnis zu ersuchen?“
Die Erben der Täter passen auf, dass die Opfer nicht rückfällig werden, sagte sinngemäß Wolfgang Porth. Ja, was täten die Israelis auch ohne ihre weisen Lehrer aus Deutschland, die ihnen den rechten Weg weisen? Der weiseste von allen ist Sigmar Gabriel (SPD), ein Außenminister, der es geschafft hat, seinen Ruf in Rekordzeit zu ruinieren und zielsicher in jedes Fettnäpfchen zu treten, das in seine Sichtweite kommt.
5. Die Wandlung des Jüdischen Museums Berlin zur anti-israelischen Institution
6. Polizei nimmt Frauen ohne Kopftuch fest
Aber:
7. Rheinische Kirche bekennt sich zur islamischen Gottheit
Ein Gericht in München hat vor zwei Wochen zugunsten der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in der bayrischen Hauptstadt, Charlotte Knobloch, entschieden und gestattet ihr, die Aktivitäten eines antizionistischen Juden als antisemitisch zu bezeichnen, da er zu Gewalt gegen das jüdische Volk aufgerufen hatte.
9. Humanität, Demagogie und die illegalen Einwanderer in Israel
10. Eklat um Israel – Passage bei GroKo-Gesprächen
„Mit größt-denkbarer Bestürzung lesen wir das Ergebnis der AG-Außen der Koalitionsverhandlungen“, schreibt Elio Adler von der deutsch-jüdischen Werteinitiative. „Die gewählten Formulierungen stellen nicht nur eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem letzten Koalitionsvertrag dar, sie stehen sogar im Widerspruch zu dem vor Kurzem von uns so positiv aufgenommenen Antisemitismus-Beschluss!“
Es soll hinterher niemand meinen, unsere Politiker hätten nicht gesagt, was sie mit unserer Gesellschaft vorhaben. Sie tun es nur versteckt und verquast, damit es nicht so leicht bemerkt werden kann. Ganz im Sinne der Handlungsanleitung, die unser Obereuropäer Jean-Claude Juncker schon vor Jahren gegeben hat:
13. Merkel flieht mit Schulz und Seehofer nach Europa
Jetzt ist es amtlich: Das große Projekt der künftigen Großen Koalition ist nicht, die drängenden Probleme der chaotischen Einwanderung zu lösen und in Deutschland wieder rechtsstaatliche Verhältnisse herzustellen, sondern die Flucht nach Europa.
„Peace Conference Scandinavia“: Jugendliche fordern Steinigung
Gedankenspiele
Hallo Markus, was hältst du von diesem Gedanken?
Wie die Zugehörigkeit der Religion vererbt wird – ein Gedanke (mit Bitte um Kommentierung)
Im Judentum ist ein Mensch Juden, wenn seine Mutter Jüdin war. Der Vater reicht nicht.
Im Islam ist ein Mensch automatisch Muslim, wenn sein Vater Muslim war
Ein unbedeutender Unterschied? Ich glaube nicht, zumindest, wenn man sich den praktischen Umgang sieht.
Im Islam werden die Frauen der Feinde vergewaltigt, versklavt und der Muslim kann sich religiös genehmigt, wenn nicht gar gefordert, mit ihr Nachkommen verschaffen. Die Kinder dieser versklavten Frauen sind Muslime, weil ihr Erzeuger Muslim ist. Die Umma wird vergrößert. Die versklavte Frau muss erfahren, dass sie ihren Kinder ihren eigenen Glauben nicht weitergeben darf. Sie trägt zum Untergang ihrer Religion bei.
Im Judentum geht das – jedenfalls religiös – nicht. Das Kind ist Jude, weil seine Mutter Jude ist. Das Judentum bekommt Nachwuchs.
Umgekehrt heißt das auch: Wenn siegreiche Juden die Frauen ihrer Feinde vergewaltigen und daraus Kinder entstehen, ist das nicht der Nachwuchs der Vergewaltiger und nicht das jüdische Volk gewinnt an Zahl.
Was heißt das für die Praxis der Umgangs mit anderen? Es heißt, dass Muslime alle Motivation haben „Feindfrauen“ zu versklaven, zu vergewaltigen und sich als unbändige Rammler zu betätigen; sie können damit sogar ihrer Religion dienen. Juden nicht.
Was die deutschen newcommer in ihrer Blindheit veranstalten, ist ein klassisches Beispiel für den Schalksknecht, wobei ich nicht sagen könnte wofür der Schalksknecht glaubt, den
Mitknecht verklagen zu können. Deutschland wird nun nach dem Wirtschaftswunder sein blaues Wunder erleben müssen…………denn der Mensch lebt nun mal nicht vom Brot allein:
Das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht
→ Jak 2,13
21 Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal? 22 Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal! 23 Darum gleicht das Reich der Himmel einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war 10 000 Talente[3] schuldig. 25 Weil er aber nicht bezahlen konnte, befahl sein Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und so zu bezahlen. 26 Da warf sich der Knecht nieder, huldigte ihm und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen! 27 Da erbarmte sich der Herr über diesen Knecht, gab ihn frei und erließ ihm die Schuld. 28 Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm 100 Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du schuldig bist! 29 Da warf sich ihm sein Mitknecht zu Füßen, bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen! 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt, kamen und berichteten ihrem Herrn den ganzen Vorfall. 32 Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest; 33 solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen seine Verfehlungen vergebt.
Deutschland glaubt sich auf der sicheren Seite, aber es täuscht sich: Wer Israel derartig behandelt fällt ins Gericht Gottes.
An der Seite Israels ist unser Platz, und zwar ohne Forderungen. Nicht die Täter stellen die Forderungen, sondern der Richter. Und das ist immer noch Gott!
Da stellt sich dann die Frage, wer hier mit wem Geduld hatte, und wer nun diese Geduld nicht länger haben muss.
Wer Ohren hat der höre.
Israel fürchte dich nicht, denn deine Feinde fallen in die Grube die sie dir gegraben haben! Deine Feinde sind gewogen und zu leicht befunden worden. Die Rechnung der EU und Deutschlands wird nicht aufgehen!
Sie sind es die der Vergebung bedürfen und die kann man nicht kaufen. Wer den Segen Gottes ernstlich begehrt, muss sich in dessen Ordnungen bewegen und darin habt ihr euch verfehlt. Wer Gott von seiner Reue überzeugen will kann nicht sein Opfer vor den Kadi bringen. Der Kadi wirft ihn selber ins Gefängnis und das mit allem Recht. Antisemitismus ist ein Bumerang, der alle Feinde Gottes findet.
LikeLike