Sahm – Kampfsport gegen Demonstranten
von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 21. Oktober 2017
Seit Tagen demonstrieren extremistische ultraorthodoxe Juden gegen die Festnahme von Wehrdienstverweigerern aus ihren Reihen. In Bnei Brak, Beth Schemesch, Jerusalem und anderswo sperren sie Durchgangsstraßen und entzünden Müllcontainer. Ihre Wut richtet sich vor allem gegen die Polizei und Soldaten.
Die israelische Offizierin Corporal N. (Noemi Golan) hatte Eile und geriet mit ihrem Auto in eine solche Demonstration mit Dutzenden Orthodoxen. Die Soldatin in Uniform entstieg dem Wagen, um den Weg frei zu machen. Die Orthodoxen bespuckten sie, riefen „Hure“ und „Schikse“ (Jiddisch für nichtjüdische Frau). Doch sie ließ sich das nicht gefallen. Die Soldatin wurde gefilmt, wie sie nach allen Regeln der Kung-Fu-Kampfkunst die Orthodoxen auf Distanz hielt und mit gezielten Fußtritten attackierte. Im Fernsehsender Kanal 2 wurde Corporal N. gefragt, ob sie denn keine Angst gehabt hätte. Sie antwortete: „Manchmal tut man Dinge, ohne viel nachzudenken“, fügte hinzu: „Ich würde es wieder tun.“
In allen Links gibt es Filmausschnitte:
https://www.youtube.com/watch?v=0ek0bUGZ7iY
https://www.youtube.com/watch?v=Rnktz1QVZqE
https://www.youtube.com/watch?v=2q1qUxav4Xw
https://www.timesofisrael.com/female-soldier-unleashes-martial-arts-on-angry-jerusalem-mob/
http://www.mirror.co.uk/news/world-news/fearless-female-soldier-uses-amazing-11381381
http://www.dailymail.co.uk/news/article-5001110/Israeli-soldier-karate-kicks-violent-crowd-bay.html
Foto: Was arme Palästinenser sich leisten können
Stoff für’s Hirn
Über die antijüdischen Christen
Rund um die Welt befindet sich der Antisemitismus im Kommen.
Wir sehen, wie er sein hässliches Gesicht in Europa wieder erhebt. Und wir sehen ihn weitaus deutlicher in der widerlichen Rhetorik und unaussprechlicher, selbstzerstörerischer Gewalt im Nahen Osten.
Meine Theorie zu den Wurzeln des Antisemitismus ist sehr einfach. Er offenbart sich in denen, die gegen den Gott der Bibel rebellieren.
Warum sollten die, die sich mit Gott im Krieg befinden, Juden hassen? Weil diese Juden die Empfänger eines einzigartigen Versprechens Gottes sind. Sie sind das auserwählte Volk – erwählt nicht, weil sie ein überlegenes Volk sind, sondern weil sie ein unterdrücktes Volk waren, dessen wundersame Talente und Langlebigkeit nur dazu dienen können, den Gott zu verherrlichen, der für es verantwortlich ist. Wenn dieses Volk zerstört werden kann – oder auch nur so weit an den Rand zu drängen, dass es in der Welt praktisch unbedeutend wird – dann würde im Effekt Gott selbst geschlagen, entthront, delegitimiert.
Im Wahlkampf wurde von den Parteien, die noch als bürgerlich gelten, viel versprochen. Die Union hat in ihrem „Regierungsprogramm“ behauptet, sie wolle, dass „die Zahl der Flüchtlinge, die zu uns kommen, dauerhaft niedrig bleibt“. Außerdem wolle sie ihre „Bemühungen“ verstärken, „diejenigen zurückzuführen und gegebenenfalls abzuschieben, deren Anträge auf Asyl rechtskräftig abgelehnt werden“. Eine „Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme“ lehne die Union ab.
Von Christian Lindner hörte man sogar Äußerungen, die den Verdacht nahe legten, er sei zur AfD übergetreten.
Es war schon vor der Wahl klar, dass es sich um Wählertäuschung handelte. Das bestätigt sich nach der Wahl voll und ganz.
Schon während des Wahlkampfs konnten aufmerksame Beobachter feststellen, dass sich Kanzlerin Merkel nicht nur nicht an Parteibeschlüsse hält, wenn sie ihr missfallen, sondern auch das „Regierungsprogramm“ anscheinend nicht gelesen hat.
weiter
http://vera-lengsfeld.de/2017/10/22/alle-sollen-bleiben-koennen-kein-mensch-ist-illegal/
Warum Israel sich letzte Woche zu Luftschlag in Syrien bekannte
In einem Radiomonolog erklärt Israels beliebter Sänger, Schauspieler und Moderator Yehoram Gaon die Zweistaatenlösung – einfach und verständlich.
Ich gestehe, dass ich für die »zwei Staaten für zwei Völker« bin. Aber zuerst müsste mir jemand, der wirklich kompetent ist, erklären, was dieser Ausdruck bedeutet, den alle dreimal am Tag wiederholen, als sei er das Shmona-Esrey, das Gebet der 18 Segensprüche. »Zwei Staaten für zwei Völker« … kann mir jemand erklären, von welchen Völkern dabei die Rede ist? Von welchen Staaten die Rede ist? Nur, damit ich das mal verstehe: Sprechen wir von einem jüdischen und einem palästinensischen Staat, oder sind wir uns über die Definitionen noch gar nicht im Klaren? Ich habe das noch nicht verstanden…
Bist Du plötzlich fromm geworden?“ – Gespräche mit Juden in Tel Aviv
„Hallo, was soll diese Frage: Bist du plötzlich fromm geworden? die sogenannte Welt erträgt wohl alles, nur das nicht. Weshalb soll ein Mensch nicht der aufgeklärten Welt zugunsten der Wahrheit den Rücken kehren dürfen?
Wenn es jenseits der Aufgeklärtheit und ihres Zynismus noch etwas gibt was mehr Gültigkeit hat? Es ist schon immer einfacher gewesen über Gott zu sprechen und über ihn ein Urteil zu fällen, als selber das Gespräch mit ihm zu suchen. Da könnte sich ja herausstellen, dass ER lebt und regiert und nur wir waren zu blind das zu erkennen. Es schieht nicht durch Heer oder Macht, sondern durch meinen Geist. Das dürfen wir lernen. Denn sein Geist hat den Zionismus erschaffen. Sein Plan ist ein Plan der jedem den Weg zu Ihm eröffnet der ihn aufnimmt. Das bedeutet, dass Israel und die Nationen gerufen sind sich für sein Reich zu entscheiden. Das bringt auch mit sich, dass der Mensch sich seinen Ordnungen anvertrauen kann. Er ist nicht mehr der Multikulti X-Beliebigkeit ausgeliefert. Er darf wieder an eine ewige Ordnung glauben ohne sich vor den Klugscheissern fürchten zu müssen die sich eine gottlose Welt gezimmert haben, in der Gott kein Mitspracherecht haben soll. Wie engstirnig ist das denn? Dass engherzige Frömmelei nicht Gottes Charakter ist hat uns der Holocaust gelehrt. Engstirnige Leugnung Gottes hat aber in die Sackgasse des Nihilismus geführt. Der Mensch aber ist nicht Gottes Richter, sondern sein Geschöpf, das nur etwas sein kann in Gemeinschaft mit ihm. Es ist also keine Schande fromm zu werden. Es ist Erlösung. Der Zwang zur Gottlosigkeit ist genau so intolerant wie der Zwang zur Bigotterie. Es gibt aber eine Mitte. Das Kreuz gibt uns die Gelegenheit unsere Angewiesenheit auf Gott zuzugeben und dem der uns am Kreuz so teuer erkauft hat in unserem Herzen Raum zu geben. Er wird mit jeder Engstirnigkeit fertig, denn sein Leiden gilt jedem Menschen auf dieser Welt. Es ist mir noch nie gelungen einem Menschen zu begegnen für den er nicht dasselbe getan hat wie für mich. Das soll engstirnig sein? Der Ball geht zurück!“