Jede Kultur ist wertvoll, so lange es nicht die eigene ist
Von Anabel Schunke.
In meiner Heimatstadt Goslar gab es schon immer recht viele Menschen mit Migrationshintergrund. Mein Freundeskreis in der Jugend bestand zu einem Großteil aus der dritten Generation türkischer und kurdischer Einwanderer, also aus jenen in Deutschland lebenden Muslimen, die hier geboren und sozialisiert sind. Niemand von ihnen hätte sich je als Deutscher bezeichnet. Nicht einmal als Deutschtürke oder Deutschkurde. Sie waren Türken und Kurden. Nicht, weil wir sie nicht als Deutsche akzeptierten, sondern weil sie sich selbst nicht als Deutsche sahen. Deutsche waren nur wir. Die Kartoffeln.
Nicht wir zogen die Trennlinie, sondern sie. Nicht uns war es wichtig, zu unterscheiden, sondern ihnen. Mit 13 oder 14 Jahren ordnet man derlei Beobachtungen, die ein Großteil meiner Generation, wie ich aus Gesprächen weiß, so unterschreiben kann, nicht in einen politischen Kontext ein. Dennoch liefert genau die Frage nach dem ‚Warum‘ dieser selbstgewählten Abgrenzung eine der wichtigsten Antworten auf die Frage, weshalb Integration bei uns in Deutschland so oft scheitert und warum es mit den neuen Einwanderern trotz oder gerade aufgrund unserer neuerlichen emsigen Bestrebungen in Sachen Integration eher noch schlimmer als besser laufen wird.
Wer aufmerksamer Beobachter des medialen und politischen Treibens insbesondere der letzten zwei Jahre war, der wird sich an der ein oder anderen Stelle sicherlich die Frage gestellt haben, ob auf der Welt aktuell ein Volk existiert, das sich mehr demütigen lässt, als das Deutsche. Die Liste der Beispiele für diese Demütigungen ist jedenfalls lang. Das neueste Beispiel: Ein Projekt namens „Kitchen on the run“. Eine vom BAMF geförderte Integrationsmaßnahme des Vereins „Über den Tellerrand e.V.“, bei dem eine mobile Küche samt Team quer durch Deutschland reist und anerkannte „Geflüchtete“ und „Beheimatete“ zum gemeinsamen Kochen animieren soll. Für Empörung sorgte, Sie ahnen es vermutlich bereits, dabei nicht das kreative Projekt selbst, sondern die dem Begriff „Geflüchtete“ gegenübergestellte Bezeichnung „Beheimatete“ für jene, die „schon länger hier leben“.
Auf Nachfrage heißt es von der Pressestelle vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hierzu: „Wir haben in dem Kontext das Wort „Beheimatete“ gewählt, da bei dem von uns geförderten Projekt „Kitchen on the run“ auch Migranten teilgenommen haben, die schon länger in Deutschland leben, aber keine Geflüchteten mehr sind. Der Begriff sollte nicht als Synonym für Deutsche verstanden werden.“
Beliebigkeitsformeln, die zugleich jeden und keinen umfassen
Bei allem Verständnis für die ehrenwerte Absicht, ja niemanden sprachlich ausgrenzen zu wollen, zeigt sich hier einmal mehr ein grundlegendes Problem der One-World-Junta: Wer im Bestreben, auch noch jeden irgendwie inkludieren zu wollen, jedweden zuordneten Begriff vermeidet und stattdessen nur noch zu Beliebigkeitsformeln greift, die zugleich jeden und keinen umfassen können, der löst die für eine Gesellschaft so wichtigen Orientierungspunkte auf. Er zerstört damit nicht nur langfristig die gemeinsame Identifikation der einheimischen Bevölkerung als ein Volk der Deutschen, die Orientierung und Zusammenhalt schafft, er erschwert damit auch maßgeblich die Integration derer, die aus fremden Kulturen einwandern und auf derlei Bezugspunkte angewiesen sind, wenn Integration funktionieren soll.
Es ist dasselbe Prinzip der sprachlichen Auflösung von Nation und Volk hin zur multikulturellen Beliebigkeit, das sich auch in ungelenken Wortklaubereien wie „die, die schon länger hier leben“ oder auch der Erklärung der Kanzlerin, dass das Volk jeder sei, der in diesem Land lebt, wiederspiegeln. Während man heutzutage jede noch so kleine Minderheit innerhalb der Gesellschaft namentlich erwähnt, ihr Recht auf eigene Identität geltend macht und damit die größere Einheit der Gesellschaft bewusst auflöst, indem man diese kleinen Gruppen durch Nennung etwaiger tatsächlicher oder auch nur herbeihalluzinierter Diskriminierungen, gegeneinander ausspielt, scheint eine gesellschaftliche Gruppe überhaupt keinen Wert mehr zu haben: Die heterosexuelle, „biodeutsche“ Mehrheit, die durch das Bestreben der Inklusion aller zur Identitätslosigkeit verdammt wird, da sie keiner kleineren Splittergruppe der Gesellschaft mit eigener Lobby angehört.
Der Syrer, der schon länger hier lebt, kann gleichzeitig Syrer und „Beheimateter“ sein. Der Iraker, der erst kurz hier lebt, ist Iraker und gleichzeitig „Geflüchteter“. Der Türke, der schon ganz lange hier lebt, kann sogar qua Pass Deutscher und Türke und Deutschtürke sein. Nur die Mehrheit der schnöden, normalen Deutschen ohne Migrationshintergrund ist eben nichts mehr so richtig und das ist auch der Grund für die Wut. Nicht Fremdenfeindlichkeit macht aus „Beheimateten“ wütende Bürger, sondern die sprachliche Entziehung der eigenen Identität.
Denn niemand identifiziert sich mit dem Begriff „Beheimatete“. Weder Deutsche, noch Ausländer, die hier nach Aussage des BAMF schon länger leben als die „Geflüchteten“ und durch den Begriff sprachlich integriert werden sollen. Afghanen dürfen Afghanen sein. Syrer dürfen Syrer sein, Iraker dürfen Iraker sein, Eritreer dürfen Eritreer sein und Sudanesen Sudanesen. Selbst andere Europäer, die nicht zum sakrosankten Teil der Weltbevölkerung gehören wie Französen, Dänen, Polen, Engländer, Italiener und Spanier dürfen in unserem Sprachgebrauch auch als solche bezeichnet werden. Nur wir Deutschen – so mittlerweile die Wahrnehmung vieler – dürfen nicht Deutsch, müssen inklusive Verhandlungsmasse für jeden sein. Zugleich zeigt sich an solchen Fällen einmal mehr die Bigotterie des linken Spektrums, in dem jede Kultur und jeder Verweis auf Herkunft wertvoll ist, so lange es nicht die eigene ist.
Nicht der IS, sondern die IR
Während der Islamische Staat (IS) in seinen Hochburgen in Syrien und Irak keine bedeutende Gefahr mehr darstellt und die Organisation sich auf dem Rueckzug befindet, macht sich ein viel ausgeklügelteres regionales Schwergewicht breit und füllt das entstandene Vakuum: der Iran.
Mit seiner aggressiv-expansionistischen Weltanschauung arbeitet das iranische Regime, insbesondere mit Hilfe der Revolutionsgarden (Pasdaran) und der ihnen unterstellten Al Quds Auslandseinheit ununterbrochen daran eine neue Realität in der Region herzustellen, in der die schiitische Ausrichtung des Islams unter der Führung der Islamischen Republik Iran den Ton in der muslimischen Welt angeben soll.
Seit der Islamischen Revolution im Jahre 1979 haben zuerst Ayatollah Chomeini und danach sein Nachfolger Ayatollah Chamenei sich geostrategische und regionale Situationen zu nutze gemacht, um ihren Eroberungsfeldzug schrittweise zu planen und umzusetzen, das ohne dramatische Reden und Ankündigungen, sondern eher mit viel Geduld, dem Willen zu handeln und dem Prinzip Taqiyya, das heißt wenn es sein muss auch zu lügen, um „sich zu schützen“.
Mittlerweile sind iranische Militaers und Berater in etwa einem Dutzend Länder in der Region stationiert. In Syrien und im Irak haben sie den inner-muslimischen Konflikt für sich entschieden und besetzen das Territorium nicht nur mit mehrenen Zehntausend schiitischen Legionären, unter anderem aus Zentral Asien, sondern etablieren sich auch in mehreren Wirtschaftsbereichen, wie zum Beispiel in den Bereichen Elektrizität, Landwirtschaft, Tourismus (Hotelbau an der Küste) und in die Planung Hafen am Mittelmeer und die Öl-Reserven.
Der Libanon ist de facto unter der Kontrolle des Irans durch seinen erweiterten Arm im Libanon, der Terrororganisation Hisbollah. Darueber hinaus unterstützt der Iran Terrorbanden unter anderem im Jemen, in Gaza, in Afghanistan sowie schiitische Gruppierungen in den Golfstaaten, um langsam aber sicher zu internen Revolutionen zu verleiten.
Zentralkomitee der Katholiken spricht sich für einen muslimischen Feiertag aus
„Wer mit 6 000 000 Juden nicht leben wollte, muss nun 6 000 000 Muslime ertragen. Das wird die Toleranzschwelle überschreiten. Auch die frömmsten Katholiken werden nur einem Herrn dienen können.
Sie müssten das eigentlich wissen. Aber was tut man nicht alles für das fromme Ego.
Draussen vor der Stadt ist’s auszuhalten. Dort ist der, der wahre Messias zu finden. Er feiert nicht mit. Er richtet sich nach dem biblischen Kalender. Die bestehenden Feiertage sind menschengemacht.
Der biblische Plan, s spielt eine große Rolle ob man mit seinem Zeitplan Schritt hält oder nicht.
Mit Gott on time zu sein ist lebenswichtig.“

