Multikulturalismus zersplittert den Westen
Die offiziellen Statistiken der Europäischen Union zum Terrorismus sind dramatisch:
„Im Jahr 2016 meldeten acht EU-Mitgliedstaaten insgesamt 142 gescheiterte, vereitelte und abgeschlossene Angriffe. Mehr als die Hälfte (76) der Fälle wurde von Großbritannien gemeldet. Frankreich meldete 23 Angriffe, Italien 17, Spanien 10, Griechenland 6, Deutschland 5, Belgien 4 und die Niederlande 1 Angriff. Bei Terroranschlägen starben 142 Opfer, in der EU wurden 379 verletzt. 1.002 Personen wurden 2016 wegen terroristischer Straftaten festgenommen“.
Diese Länder haben alle versucht, muslimische Gemeinschaften zu integrieren, aber alle sind in eine Sackgasse geraten. „Solange das so weitergeht, wird das Scheitern der Integration eine tödliche Bedrohung für Europa darstellen“, schrieb das Wall Street Journal nach einem Selbstmordattentat, bei dem 22 Menschen in Manchester ums Leben kamen. Laut einem neuen Buch des französischen Reporters Alexandre Mendel, Partition: Chronique de la sécession islamiste en France („Partition: Eine Chronik der islamistischen Abspaltung in Frankreich“), führt Multikulturalismus zu einer Teilung der europäischen Gesellschaften.
Er führt auch zu ständigen Terroranschlägen. Im vergangenen August wurden an einem einzigen Tag in Barcelona und Finnland 20 Europäer durch Islamisten ermordet. Einen Monat später schlachteten sie zwei Mädchen in Marseille ab, und in Birmingham wurde ein schiitischer Junge brutal verwundet. Das ist die tödliche Ernte des Multikulturalismus in Europa. Es ist die romantischste, verführerischste europäische Ideologie seit dem Kommunismus.
Der amerikanische Historiker Andrew Michta schrieb kürzlich: „Es gibt eine zunehmend permanente Kette von‘ abgehängten Gemeinschaften‘, die innerhalb von Nationen im Westen nisten“.
BDS in Europa und was die Vereinigten Staaten dagegen tun können
2005 wurde BDS als Kampagne gegen Israel gestartet. Die Grundidee wurde auf der Antirassismus-Konferenz der NGOs in Durban (Südafrika) propagiert. Boykott, De-Investition und Sanktionen, gemeinhin als BDS bekannt, hat während des letzten Jahrzehnts an Boden gewonnen. Dasselbe Phänomen, nur ohne den Namen, gab es als wirkungsvolle organisatorische Kraft in Europa bereits seit 1967.
Es gibt keine systemtische Studie, die alle BDS-Organisationen in Europa beschreibt. Auf der Grundlage meiner Recherchen gibt es jede Menge beeindruckende BDS-Organisationen, hauptsächlich in westeuropäischen Ländern. Eine Petition auf der Internetseite von BDS France zog fast 70 französische Organisationen an.
Wie die Willkommenskultur den Rechtsstaat zersetzt
Deutschland wird zur Zeit noch weltweit bewundert und beneidet wegen seines funktionierenden Rechtsstaates, der Gesetzestreue, Gleichheit vor dem Gesetz und die daraus resultierende Rechtssicherheit bietet.
Allerdings wird der Rechtsstaat täglich zersetzt unter dem moralisierenden Druck der Willkommenskultur, verstärkt seit der von unserer Kanzlerin ausgelösten Masseneinwanderung von 2015/2016, die noch längst nicht bewältigt und sicher noch lange nicht beendet ist.
Wie diese stille Zersetzung des Rechtsstaats aussieht, kann man beispielhaft an einer Einladung zu einer Veranstaltung „Integration im Dialog“ mit dem Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration studieren, die am 18. Oktober im Rathaus Köpenick stattfinden soll.
Freibrief für Gewalt
Am vergangenen Wochenende wurden weite Teile des bis dahin nichtöffentlichen letzten Abkommens zwischen den »palästinensischen« Terrororganisationen Fatah und Hamas bekannt. Mit der im ägyptischen Kairo ausgehandelten Vereinbarung soll die seit dem Putsch der Hamas in Gaza 2007 anhaltende Spaltung der »Palästinenser« innerhalb nur weniger Wochen überwunden werden.
Daß die »Versöhnung« beider Organisationen keinesfalls zum Ziel hat, eine Einigung mit Israel zu ermöglichen, wird an mehreren Stellen deutlich. Der Vereinbarung vorangestellt ist das Ziel, einer »Befreiung« der »1967 [von Israel] eroberten palästinensischen Gebiete«, was freilich nicht einer indirekten Anerkennung Israels gleichkommt, sondern nur nach einer Mäßigung klingen soll.