Die Antisemiten bei der Unesco
Bei der Rhätischen Bahn war es genauso wie beim Aletschgletscher oder der Berner Altstadt: Kaum hatte die Unesco eine Schweizer Sehenswürdigkeit zum Weltkulturerbe erklärt, herrschte grosse Freude im Land, ja sogar ein bisschen Stolz. Die Auszeichnung der ehrwürdigen Weltgemeinschaft kommt einem päpstlichen Segen gleich – bloss dass die Unesco punkto Renommee sogar die katholische Kirche überstrahlt.
Umso grösser war das Aufsehen, als die USA und Israel am letzten Donnerstag wegen angeblicher «anti-israelischer Tendenzen» der Unesco ihren Austritt bekannt gaben. Für die einen war es keine Überraschung, dass Donald Trump eine Organisation verlässt, die sich für Erziehung, Wissenschaft und Kultur einsetzt. Andere machten es sich weniger einfach. Die NGO «UN Watch» zeigte zum Beispiel auf, was hinter dem Vorwurf tatsächlich steckt. Allein die Zahl der Resolutionen, die der Unesco-Vorstand von 2009 bis 2014 verabschiedete, ist aufschlussreich: 46 Mal verurteilte die Organisation Israel – eine einzige Resolution richtete sich gegen das Bürgerkrieg führende Syrien. Und ein Total von 0 Resolutionen verabschiedete die Unesco in der gleichen Zeit gegen Nordkorea, den Iran, Sudan oder irgendein anderes Land. Die Unesco beschränkte sich bei ihren Beschlüssen längst nicht nur auf die offizielle Aufnahme Palästinas, die 2011 bereits zur Aussetzung der amerikanischen Zahlungen geführt hatte. Diesen Sommer zum Beispiel diskreditierte sie Israel als «Besatzungsmacht» und aberkannte dem Land jeglichen rechtlichen oder historischen Anspruch auf seine Hauptstadt Jerusalem. Ein Jahr zuvor hatte die Unesco entschieden, den Tempelberg und die Klagemauer ausschliesslich mit deren muslimischen Namen zu benennen – obwohl beide auch zu den heiligsten Stätten des Judentums gehören. Die Unesco unterstützte mit ihrem erlauchten Namen sogar ein arabisches Projekt, das offiziell die «Entjudaisierung» Jerusalems forderte. Das war für einmal sogar dem damaligen UNO-Chef Ban Ki-moon zu viel, der sich zu einer öffentlichen Distanzierung veranlasst sah. Keine Reaktion zeigten sowohl Ban wie auch die Unesco hingegen, als die Palästinenser in Gaza mit Bulldozern die biblische Hafenstadt Anthedon zerstörten – ein Weltkulturerbe der Unesco –, um darauf ein Trainingscamp für den bewaffneten, terroristischen Arm der Hamas zu errichten.
Jemand stellte diese Frage, wobei ich die Frage an sich nicht ganz verstehe.
Man höre und staune, aber es gibt Juden, die in Israel benachteiligt werden: Nämlich Ultra – Orthodoxe Juden (Haredim) bei der Arbeitssuche.
Jetzt könnte man meinen, dass die Haredim ja eh alle ohne besondere Schulbildung seien. Diese Behauptung stimmt schon lange nicht mehr, denn in vielen Teilen des Landes (und vor allem in Jerusalem) gibt es hauseigene Unis der Haredim. Unter dem Namen „AKADEMIE“ finden sich technische, wissenschaftliche, medizinische genauso wie wirtschaftliche Studien. Im israelischen IT – Bereich arbeiten heute auch eine Menge Haredim. Frauen wie Männer. So manches Startup ist in haredischer Hand.
Zahlreiche qualifizierte Haredim machten bei der Jobsuche negative Erfahrungen, denn aufgrund ihres frommen Lebensstiles wollte man sie nicht einstellen. Dabei hätten sie sich auf der Arbeit angepasst.
Erster islamischer McDonalds eröffnet in Berlin!
Historische Fotos aus Israel – Fußball
Stoff für’s Hirn
Selbstdemontage
Tony Blair, ehemaliger britischer Premier und danach bis zu seinem Rücktritt 2015 Sondergesandter des Nahost-Quartetts, hat sich in einem in den nächsten Tagen erscheinenden Buch kritisch über die Haltung des Quartettsgegenüber der Hamas geäußert, wie der Guardian vorab meldet. Danach sei es falsch gewesen, Gespräche mit den seit 2007 in Gaza herrschenden Islamisten strikt abzulehnen.
Die Hamas hatte 2006 – vor allem durch Manipulationen im Vorfeld – Wahlen gewonnen, an denen sie als terroristische Organisation nie hätte teilnehmen dürfen, und sich ein Jahr später brutal an die Macht geputscht. Mit drei Kriegen, die sie gegen Israel und nicht zuletzt die »eigenen« Untertanen vom Zaun brach, demonstrierte die Organisation seither, daß ihr Gesprächsbereitschaft fremd ist.