Mit dem Duden auf der Suche nach den „Palästinensergebieten“
Jeder Zeitungsleser kennt den Begriff „Palästinensergebiete“. Doch wo liegen die, wie verlaufen die Grenzen? Was ist genau gemeint?
Im Duden steht nach „palastartig“: „Palästinensergebiet“: Substantiv, Neutrum von Palästinensern bewohntes, kontrolliertes Gebiet“
Ein „Deutschengebiet“ oder „Franzosengebiet“ kennt der Duden nicht. Es gibt allerdings auch einen „Palästinenserpräsidenten“ aber keinen „Amerikanerpräsidenten“ oder eine „Deutschenkanzlerin“. Beim Duden gibt es sogar den Begriff „Palästinenserstaat“. Aber einen Deutschenstaat oder Franzosenstaat sucht man vergeblich.
Also suchen wir das „von Palästinensern bewohnte, kontrollierte Gebiet“ auf der Landkarte
- Von Palästinensern bewohnt und kontrolliert
Die rund 2 Millionen Bewohner des Gazastreifens und bestenfalls 1,5 Millionen Bewohner der Autonomiegebiete können als Palästinenser bezeichnet werden. Nur sie besitzen seit 1995 die palästinensische Staatsbürgerschaft und einen palästinensischen Pass. Diese Palästinenser „kontrollieren“ im Westjordanland einzig die Städte (Hebron, Bethlehem, Ramallah, Nablus usw.). In ihnen wurde im Rahmen der Osloer Verträge die „Autonomie“ (Selbstverwaltung) eingerichtet.
Innerhalb der Autonomiegebiete existiert übrigens keine jüdische Siedlung. Kein Jude lebt dort. Die „Palästinensergebiete“ sind also „judenfrei“.
Die vergessenen Palästinenser
Warnung an Trump: Israel wird Syrien angreifen, wenn nötig
Israel hat an die US-Administration eine klare Botschaft gesendet, wonach man nicht zögern würde, erneut das benachbarte Syren anzugreifen, wenn die dort im Bürgerkrieg verwickelten Kräfte zwei rote Linien überschreiten würden.
In einer Rede auf einer Veranstaltung zum Jüdischen Neujahr, an der zahlreiche hochrangige amerikanische Beamte teilgenommen hatten, sagte der israelische Botschafter in Washington, Ron Dermer:

