1. Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.
2. Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, für das du uns bereitet hast.
3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und geliebten Hand.
4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken,´und dann gehört dir unser Leben ganz.
5. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.
7. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
 
Dietrich Bonhoeffer
 
 

Stoff für’s Hirn

Die katholische Organisation Pax Christi ist ein antisemitischer Haufen. Der dies natürlich bestreitet. Alex Feuerherdt zeigt aber, dass alle die Versuche der Truppe sich vom Antisemitismus freizusprechen verlogene Selbstbeweihräucherung sind.
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Was Didi auf dem Herzen liegt

Nach geltender Rechtsprechung darf man einen Antisemitin bzw. eine Antisemitin nur dann einen Antisemiten oder eine Antisemitin nennen, wenn man das begründen kann. Das ist im Prinzip auch richtig so. Man darf einen Kinderficker nur dann einen Kinderficker nennen, wenn er Kinder sexuell missbraucht.

Während aber im Falle des Kindesmissbrauchs der Tatbestand ziemlich klar ist, gibt es im Falle des Antisemitismus einen relativ großen Interpretationsraum. Was dem einen Antisemitismus ist, ist dem anderen legitime Israelkritik bzw. Antizionismus. Also wird von Fall zu Fall entschieden, was im Prinzip auch richtig ist. Jürgen Elsässer geht zur Zeit gegen Jutta Ditfurth vor, die ihn einen “glühenden Antisemiten” genannt hat. Wäre “Antisemit” ohne ein Adjektiv ok gewesen? Wäre “lendenlahmer Antisemit” auch eine Beleidigung? Und wie steht um die Kombo “intelligenter Antisemit”? Ist das nicht eher ein Kompliment, da Antisemten normalerweise als dumm gelten?

Meine Definition des Antisemiten ist einfach, kompakt und überprüfbar: Antisemit ist, wer Juden etwas übel nimmt, das er Nichtjuden nicht übelnimmt. Wer sich über das Gemetzel in Syrien nicht aufregt, es nicht mal zu Kenntnis nimmt oder gar rechtfertigt, im Falle von Gaza aber von einem “Völkermord” spricht, der ist ein Antisemit.

Nehmen Sie zum Beispiel den Komiker Dieter Hallervorden. Der hat neulich zusammen mit seinem Sohn eine “offene Stellungnahme” auf seiner FB-Seite gepostet. “… wir träumen davon, dass es in Deutschland möglich ist, der israelischen Regierung einen ständigen Verstoß gegen UN-Resolutionen und die Menschenrechte vorzuwerfen, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, Antisemit zu sein!”

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Die absurde Rechtfertigung islamischen Terrors mit den Kreuzzügen
Jedes Mal, wenn wir im Westen mit der Brutalität des „Islamischen Staats“ konfrontiert werden, mit den Massenexekutionen, den Enthauptungen, durchgeführt mit Schlachtermessern, den öffentlichen Verbrennungen von lebenden Menschen, dem Werfen von Homosexuellen von Hochhausdächern, dem Steinigen auf offener Straße und all den anderen barbarischen Akten, festgehalten auf den technischen Geräten des Westens und in die Welt getragen durch die Infrastruktur des Westens, findet sich irgendjemand, der sagt: „Die Christen waren auch nicht viel besser. Denk nur einmal an die Kreuzzüge!“
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Multireligiöser Gottesdienst am Vorabend des Christopher-Street-Days

Diversity – Vielfalt – spielt eine große Rolle beim diesjährigen Gottesdienst in der Berliner St. Marienkirche am Vorabend des Christopher-Street-Days. Deshalb ist der Gottesdienst multireligiös und international geprägt.

Predigen wird in diesem Jahr Rabbinerin Sharon Kleinbaum aus New York. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat sein Kommen zugesagt.Träger des bereits im siebten Jahren stattfindenden Gottesdienstes sind die Evangelische Kirche in Berlin, das Abraham-Geiger-Kolleg und der Liberal-Islamische Bund. Seyran Ates, Begründerin der liberalen Ibn-Rusdh-Goethe-Moschee in Berlin, Rabbiner Walter Homolka und Superintendent Bertold Höcker repräsentieren jeweils ihre Glaubensrichtungen.

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Anmerkung: Haben Rabbiner Freitag’s nichts anderes zutun?
 
Wo Terroristen erschossen werden und die Opfer sterben
Am Freitag wurden zwei israelische Polizisten von Terroristen erschossen. Danach gelang es den Sicherheitskräften, die Terroristen zu erschießen und verhinderten damit ein noch tragischeres Ergebnis des Anschlages vom Freitag auf dem Tempelberg.
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Brandstifter

Drei arabische Terroristen ermordeten am Freitag bei einem Überfall in der israelischen Hauptstadt Jerusalem zwei israelische Polizisten und verletzten einen, bevor sie auf ihrer Flucht in einem Feuergefecht von Sicherheitskräften ausgeschaltet werden konnten. Die Täter kamen offenbar vom Tempelberg und wollten in dessen Schutz flüchten. Ob sie dort Unterstützer hatten, ist noch unklar.
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Europas Massenmigration: Führer vs. Öffentlichkeit

Ist Bill Gates ein Nazi, Rassist, „Islamophober“ oder Faschist? Wie der berühmteste Butler von PG Wodehouse gesagt hätte: „Die Eventualität erschiene äusserst entfernt“. Bisher hat niemand in irgendeiner einflussreichen Position solche Ansprüche gegenüber dem weltweit größten Philanthropen erhoben. Möglicherweise – nur möglicherweise – ändert sich etwas in Europa.

In einem Interview, das am 2. Juli in der deutschen Zeitung „Welt Am Sonntag“ veröffentlicht wurde, hat der Mitbegründer von Microsoft die anhaltende europäische Migrationskrise angesprochen. Was er sagte, war überraschend:

„Einerseits willst du Großzügigkeit demonstrieren und Flüchtlinge aufnehmen, aber je großzügiger du bist, desto mehr spricht sich das herum – was wiederum mehr Menschen motiviert, Afrika zu verlassen. Deutschland kann unmöglich die riesige Anzahl von Menschen aufnehmen, die ihren Weg nach Europa machen wollen.“

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Messerstiche gehören auch zu Deutschland

Kommunikation mit Fäusten, Messern und Knüppeln ist in anderen Kulturkreisen etwas weiter verbreitet als unter den heutigen deutschen Eingeborenen. Mit den Zuwanderern aus diesen Kulturkreisen, die in großer Zahl zu uns kommen, sollen die Deutschen bekanntlich das Zusammenleben täglich neu aushandeln, empfahl die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD). Die hier gewachsene Kultur der Umgangsformen sollen nicht einfach für alle gelten, denn etliche Zuwanderer möchten traditionelle Konflikte  gern auf ihre traditionelle, althergebrachte Art austragen, so wie hier:
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