Merkt auf mich, Völker und ihr Menschen, hört mir zu! Denn Weisung wird von mir ausgehen und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen. – Jesaja 51,4
Das unheilbar gute Gewissen von Pax Christi
Nach einer antiisraelischen Veranstaltung seiner Organisation, auf der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Linz rüde unterbrochen und zum Schweigen aufgefordert wurden, hat der Präsident von Pax Christi Österreich sein Amt niedergelegt. Dass dieser überraschende Schritt zu einem Umdenken bei der katholischen Friedensbewegung führen wird, muss man jedoch bezweifeln – der verbliebene Vorstand reagierte jedenfalls gänzlich uneinsichtig auf die Demission.
Als der Westdeutsche Rundfunk Ende Juni die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“ schließlich doch noch ausstrahlte, veröffentlichte er dazu auf seiner Website bekanntlich einen journalistisch wie inhaltlich äußerst fragwürdigen „Faktencheck“. Darin wird unter anderem ausführlich aus einer Stellungnahme zitiert, in der die katholische Friedensbewegung Pax Christi sich gegen die Kritik verwahrt, mit ihren Nahost-Aktivitäten zum Antisemitismus beizutragen, und behauptet, bei ihrem Tun stets nur die Menschenrechte im Sinn zu haben. Nun allerdings ist der Präsident der österreichischen Sektion dieser Vereinigung, der Linzer Bischof Manfred Scheuer, von seinem Amt zurückgetreten – und zwar just wegen des Antisemitismus bei Pax Christi. Die Differenzen mit seiner Organisation hätten sich, so wird Scheuer von der katholischen Nachrichtenagentur Kathpress zitiert, „bei der Kritik an der Politik Israels“ respektive „bei der Einschätzung dieser Kritik als antisemitisch“ entzündet. Er jedenfalls sei „überzeugt, dass aufgrund der Shoa gerade in Deutschland und Österreich eine besondere Verantwortung und Sensibilität gegenüber dem Staat Israel notwendig ist“.
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Lesung aus der Torah zu Beginn der Kabinetts-Sitzung
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die heutige Sitzung des Kabinetts mit einer Lesung aus der Torah begonnen. Er las aus Genesis Kapitel 23 Verse 16, 19 und 20 , die belegen, dass Abraham die Machpela-Höhle in Hebron erworben hatte.
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Ein Inselhafen vor Gaza
Wie Israels Verkehrsminister den Menschen helfen und einen weiteren Krieg verhindern will. Auf der Insel ist eine Entsalzungsanlage und ein Elektrizitätswerk geplant.
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Viele sind antisemitisch und merken es nicht
Hierzulande gibt es bekanntlich keine Antisemiten. Besonders die Linke brüstet sich damit, Israel moralisch den Weg zeigen zu wollen und vergreift sich im Ton. Was man dagegen tun könnte.
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«Ein Mordaufruf gegen Juden schreckt uns auf»
Die Nazi-Plakate auf der A3 haben juristische Folgen: Schweizer Juden werden Anzeige erstatten. Die Ermittlungen zu den Urhebern laufen.
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Stoff für’s Hirn
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Maas und Schwesig verharmlosen linke „Aktivisten“
Über Jahre hinweg wurde der Linksextremismus von Politik und Medien systematisch verharmlost. Das ist die Lehre aus den Hamburger Ereignissen. Einer der größten Verharmloser und Schönredner des Linksextremismus ist Justizminister Maas.
Linksextremismus? So etwas gibt es doch kaum. Diesen Eindruck haben über Jahre hinweg viele Politiker erzeugt. Heiko Maas hat gerade erst ein Buchveröffentlicht, in dem der Eindruck vermittelt wird, als stünden wir in Deutschland kurz vor einer faschistischen Machtübernahme. Wenn in dem Buch von Linksextremisten die Rede ist, dann immer nur im Kontext von Beteuerungen, diese seien gar nicht so gefährlich und hätten zudem im Gegensatz zu den Rechtsextremisten gute Absichten, weil sie ja für eine bessere, „andere Welt“ kämpften.
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SIE HABEN DIE JUDEN ABGEHOLT UND WIR HABEN GESCHWIEGEN;
SIE HABEN DIE CHRISTEN ABGEHOLT UND WIR HABEN GESCHWIEGEN
ALS SIE UNS ABHOLTEN, WAR NIEMAND MEHR DA; DER HÄTTE SCHREIEN KÖNNEN
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