Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Fallstricke des Todes. – Sprüche 13, 14
 
„Diesen Ungeist finanzieren wir alle“ – der WDR und der Antisemitismus
Die Autoren der WDR-Antisemitismus-Doku zum Medien-Skandal des Jahres
Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“ wurde zu einer Medien-Affäre ersten Ranges. Es geht nicht nur um den Versuch des WDR, einen in Auftrag gegebenen Film über Antisemitismus verschwinden zu lassen und zu diskreditieren, sondern längst auch um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinen Abschied von der Meinungsfreiheit. Die Diskussion über den Film bei „Maischberger“ fand ohne die Filmemacher statt, sie wurden nicht eingeladen. Jetzt spricht Joachim Schröder, einer der beiden Autoren, auf Achgut-Pogo Klartext und erzählt die ganze Geschichte.
Wer für einen deutschen öffentlich-rechtlichen Sender einen Film über Antisemitismus macht, sollte dies heutzutage „ergebnisoffen“ tun. Offenbar soll man auch Argumente vorbringen, die für Antisemitismus sprechen könnten. Vor nicht allzu langer Zeit hätte das so absurd geklungen, wie die Forderung nach einem neutralen pro und contra bei der Bewertung des Nationalsozialismus.
Doch heute kann, wer in Deutschland mit einem Film klar Stellung gegen Antisemiten bezieht, richtig Ärger bekommen. Joachim Schröder und Sophie Hafner, die beiden Autoren, wurden vom Auftrag gebenden Sender für ihren Film öffentlich als angebliche Faktenfälscher angeklagt und verurteilt. Sie hätten einseitig proisraelisch berichtet. Ihr eigentliches Vergehen: Sie haben sich nicht auf Antisemitismus von rechts beschränkt, sondern den linken und islamischen Antisemitismus zum Thema gemacht. Die Konsequenzen: Wer als Medienschaffender am Medienpranger steht, für den geht es um die Existenz. Ist das der neue deutsche Umgang sowohl mit Antisemitismus, als auch mit kritischen Journalisten, Autoren und Redakteuren? Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.
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Europas Migrantenkrise: Ansichten aus Mitteleuropa

„Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen.“

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Nachrichten aus Nahost: Tausend und eine Falschmeldung
Die Debatte um die zensierte Fassung des Antisemitismusfilms von WDR und Arte ist noch nicht verstummt, da gibt es schon wieder merkwürdige Veröffentlichungen zu Nahost.
Darunter eine kleine, aber typische Notiz bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Unter der irreführenden Headline: “ Israelische Luftwaffe greift wieder syrische Ziele an“ wurde da ein Text rausgehauen, bei dem noch nicht mal das Gegenteil stimmt. So heisst es: „Wiederum seien zuvor fehlgeleitete Geschosse auf israelischem Gebiet niedergegangen, die bei Kämpfen in Syrien abgefeuert worden seien.“ Die vorausgegangenen „syrischen Angriffe“ werden also hier von FAZ via Deutsche Presse-Agentur (dpa) im Konjunktiv vermerkt. Israelische Angriffe auf Syrien sind jedoch bei der FAZ ein Fakt. Aber syrischer Beschuss auf Israel steht im Konjunktiv, als handle es sich um eine unbewiesene und deshalb von den deutschen Reportern angezweifelte Behauptung. Weiter schreibt die FAZ, als stünde ihr Reporter direkt an der Front: „Seit Jahren unterstützt Israel syrische Rebellen“. Diesen „Fakt“ gibt es exklusiv nur in der deutschen Presse. Er wird in britischen und anderen Medien als Spekulation mit vielen Fragen dargestellt und ist von Israel bislang nicht bestätigt worden. Ob man diese völlig ungesicherte Behauptung direkt im deutschen Nachrichten- Hauptquartier in Tel- Aviv als „fake news“ erfunden, oder als syrische Propaganda 1:1 übernommen hat, wird aus dem Text nicht klar.
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