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Medien zum weltweiten Thema Israel/Nahost/Islamismus

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Brexit bewies den Europäern, dass nicht einmal der Bestand der EU gottesgegeben und garantiert ist. Gleichzeitig glauben die EU und andere Mitglieder des Nahostquartetts, dass es für den Nahostkonflikt nur eine einzige alternativlose Lösung gebe. Derweil erleben die Menschen vor Ort Terroranschläge, die an die schlimmsten Verbrechen aus der Vergangenheit des heute angeblich so aufgeklärten Europas erinnern.

Beifall für die Lüge

Am Tag der Abstimmung über den Brexit hielt Präsident Mahmoud Abbas seine Rede im Europäischen Parlament in Brüssel. Seine unerträgliche Hetze gegen Israel, darunter die widerliche Brunnenvergifter-Legende, überraschte niemanden. Was aber irritierte, war die geschlossene Reaktion der europäischen Parlamentarier. Ausnahmslos erhoben sie sich und zollten den Worten des Abbas Beifall. Schlimmer noch. Ausgerechnet ein Deutscher, Parlamentspräsident Martin Schulz, lobte den palästinensischen Präsidenten für seine „inspirierende“ Rede. Haben die alle nicht zugehört? War das zivilisierte europäische Höflichkeit? Hätten die genauso applaudiert, wenn da ein frustrierter Mönch aus Wittenberg, ein kommunistischer Vielschreiber aus Trier oder ein Landschaftsmaler aus dem österreichischen Braunau die gleichen Motive wie Mahmoud Abbas vorgetragen hätten?

Die Brunnenvergifter-Legende hatte im Mittelalter Tausenden Juden das Leben gekostet und zu ihrer Vertreibung aus Deutschland, Frankreich, England und Spanien geführt. Schlimmer noch. Bis heute geistert diese Blutlegende durch die Köpfe und Herzen von Europäern, etwa, wenn israelischen Bauern vorgeworfen wird, mit ihren künstlich bewässerten Frühkartoffeln den Planeten zu zerstören. Hier kann man nur feststellen, dass die Europäer aus ihrer Geschichte absolut nichts gelernt haben.

Narrenfreiheit für den Terror

Palästinensischer Terror ist seit den 1970er Jahren ein weltweit akzeptiertes Phänomen. Unterdrückung, Vertreibung, Siedlungsbau und tausend andere Argumente dienen dazu, palästinensische Gewalt zu entschuldigen und sogar mit Millionenbeträgen zu fördern. Was den angeblich so gebeutelten Palästinensern zugestanden und als „legitimer Widerstand“ sogar begrüßt wird, darf sich natürlich kein anderes gebeuteltes Volk erlauben. Niemand hätte Verständnis für einen vertriebenen Schlesier oder Sudentendeutschen, wenn der sich in einem Bus oder Restaurant in Warschau oder Prag in die Luft sprengen würde. Und gibt es wirklich auf dem ganzen Erdball nirgends Menschen, denen es noch schlechter geht als den Palästinensern im Gazastreifen oder in Ostjerusalem? Die Araber aus dem „besetzten“ und von Israel 1967 annektierten Ostjerusalem können sich mit ihren israelischen Ausweisen und jordanischen Pässen in ganz Israel, in den besetzten Gebieten und in der ganzen Welt frei bewegen. In Europa herumreisende PR-Vertreter wie Faten Mukarker, Pastor Mitri Raheb, Hanan Aschrawi, Präsident Mahmoud Abbas oder Sumaya Farhat-Naser sind die besten Gegenbeweise für ihre eigene Propaganda, sie seien von Israel „eingesperrt“.

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