German Media Watch

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Medien zum weltweiten Thema Israel/Nahost/Islamismus

Nr. 108/16

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Sahm – „Kriegsverbrecherin“ Zipi Livni sollte in London verhört werden

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 3. Juli 2016

Die Kriegsverbrechen-Abteilung von Scotland Yard, der britischen Polizei, hatte die israelische Botschaft in London gebeten, der ehemaligen israelischen Außenministerin und heutigen Parteichefin Zipi Livni die Vorladung zu einem „freiwilligen Verhör“ wegen möglichen Kriegsverbrechen im Gazastreifen 2008 zu überreichen. Livni wurde am Wochenende zu einem Kongress in London erwartet und flog als „Privatperson“.

Nach dem Empfang des Briefes, zwei Tage vor Livnis Ankunft, wurden in Jerusalem das Justizministerium und andere Behörden sowie das Ministerpräsidentenamt eingeschaltet.

Wie sich herausstellte, hatten pro-palästinensische Gruppen schon vor Jahren Klagen gegen israelische Offizielle eingebracht. Die Israelis standen im Verdachts, während des Gazakriegs 2008/2009 gegen Genfer Konventionen verstoßen und so „Kriegsverbrechen“ begangen zu haben. Livni war damals Außenministerin und Vize-Premierminister. Die Akte gegen Livni befinde sich in einem „sehr fortgeschrittenen Stadium“, berichtet die Zeitung Haaretz.

Schon vor Jahren gab es ein Abkommen zwischen Israel und den Briten, keine willkürlichen Haftbefehle gegen hochrangige Israelis mehr zuzulassen. Dennoch wollte Scotland Yard die israelische Politikerin verhören. In der Vergangenheit konnten israelische Geheimdienstchefs und Minister nicht ihr Flugzeug verlassen, nachdem sie von der Botschaft wegen ihrer bevorstehenden Verhaftung gewarnt worden waren. Trotz offizieller Einladung flogen sie unverrichteter Dinge wieder heim.

Nach diplomatischen Kontakten Jerusalems mit dem britischen Außenministerium wurde abgesprochen, dass Livni den Minister für Nahost-Angelegenheit treffen werde und dass ihr Besuch als „besondere diplomatische Mission“ bezeichnet würde. Das verlieh ihr Immunität und schützte sie vor Strafverfolgung. Die israelische Botschaft in London informierte derweil Scotland Yard, dass Livni der „Einladung“ nicht Folge leisten werde.

  1. Ulrich W. Sahm

Hebron als Brutstätte des Terrorismus

JPOST / 03.07.2016

 Übersetzung: R.L.

Israel, genau wie die Türkei, die EU, Amerika und andere Länder auf der ganzen Welt, kämpft einen langen Krieg gegen eine verzerrte und vergiftete Form des Islam.

Die ungeschminkte Barbarei und Grausamkeit der Mörder hat die Nation erschüttert. Am Donnerstagmorgen wurde Hallel Yaffa Ariel, 13 Jahre, in ihrem Schlafzimmer in Kiryat Arba erstochen. Der Mörder, Muhammad Tarayrah, wurde von einer nihilistischen Prägung des Islam motiviert. Bevor er den Mord ausführte, brachte er seine Ansichten ganz klar zum Ausdruck: Er hatte auf Facebook seinen Wunsch bekundet, im Namen seiner hasserfüllten Glaubensüberzeugung zu sterben.
Sein Wunsch ging in Erfüllung. Allerdings raubte er dabei auch einem unschuldigen jungen Mädchen die Möglichkeit, ihr Leben zu führen.

Die Mutter des Terroristen sagte gegenüber einem Hebroner Nachrichtensender, dass ihr Sohn „ein Held“ sei, was sie „stolz“ gemacht habe, da er für „die Verteidigung Jerusalems und der Aksa-Moschee“ gestorben sei, berichtet Palestinian Media Watch.

 Dann am Freitag kamen weitere Anhänger dieser barbarischen islamistischen Ideologie hinzu. Sie eröffneten das Feuer auf Rabbi Michael „Miki“ Mark, 48 Jahre, aus Otniel, während er nur 15 Kilometer vom Haus der Familie in Ariel fuhr. Mark wurde vor den Augen von zwei seiner 10 Kinder während der Fahrt erschossen. Seine Frau, Chava, 40 Jahre, wurde schwer verletzt, ihre 13-jährige Tochter Tehila erlitt mittelschwere Verletzungen, und der 15-jährige Sohn Pedaya wurde leicht verletzt.
Als Reaktion auf diese Eskalation der islamistischen terroristischen Gewalt, die mit dem letzten Teil des Fastenmonats Ramadan zusammenfiel, überboten sich unsere politischen Führer gegenseitig mit ihren lauten Rufen, das Blutvergießen endlich zu stoppen.

Verkehrsminister Israel Katz rief dazu auf, einen nationalen Notstand zu erklären. „Wir müssen endlich verstehen, dass wir uns in einem Zustand des totalen Krieges befinden, und so müssen wir auch entsprechend handeln“, sagte er. „Wir müssen den nationalen Notstand erklären.“

Bildungsminister Naftali Bennett präsentierte einen umfassenden Plan, der die Inhaftierung oder Ausweisung von Terroristen- Familien umfasst, die Verhaftung von Hamas-Aktiven in der Westbank, die Zerstörung von illegal errichteten Häusern in der Westbank, die Abriegelung der Dörfer, aus denen die Terroristen ausgesandt wurden, ein Fahrverbot für palästinensische Fahrzeuge auf der Fernstraße 60, das Deaktivieren des Internets in der Gegend von Hebron und die Wiederaufnahme der vollen militärischen Aktivitäten in der Westbank, einschließlich in den Gebieten, die unter der Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde stehen.
Premierminister Benjamin Netanjahu stimmte die Sicherheitsbewertungen mit Verteidigungsminister Avigdor Liberman, IDF Generalstabschef Generalleutnant Gadi Eizenkot und Shin Bet-Chef (Israel Inlandsgeheimdienst) Nadav Argaman ab.
Aber jetzt ist nicht die Zeit für bloße Reden, für hochtrabende Erklärungen, für drohende Worte. Die Israelis wollen nicht Politiker sehen, die nur Sprüche klopfen und Erklärungen abgeben.
Es ist Zeit, zu handeln.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Region um Hebron zu einer Brutstätte des Terrorismus geworden ist.
Hebron hat sich zur „Hauptstadt des Terrorismus“ in der Westbank entwickelt. Gemäß den Daten des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, die zu Beginn des Jahres veröffentlicht wurden, haben mehr als ein Drittel der ausgeführten Terroranschläge ihren Ursprung in der Region in und um Hebron. Die schwersten Angriffe kamen genau aus dieser Gegend.
Marwan Kawasmeh, 29 Jahre, und Amar Abu Isa, 32 Jahre, die verabscheuungswürdigen islamistischen Mörder der Jugendlichen Naftali Fraenkel, Gil- Ad Shaer und Eyal Yifrah im Juni 2014 kamen aus Hebron.
Der 16-jährige Palästinenser, der Dafna Meir in Otniel erstach, als sie ihn tapfer am Betreten ihrer Wohnung hinderte, um ihre Tochter vor dem Mörder zu schützen, kam aus Beit Amra, das auch in der Region von Hebron liegt. Die Terroristen in der Sarona Schießerei gehören zum Mahamra Clan, einer der größten Familien in Yatta, einer weiteren Stadt in der Gegend um Hebron.

Die IDF hat bereits noch nie dagewesene Schritte in Hebron unternommen. Die Stadt ist Heimat für ungefähr 700.000 Palästinenser. Die Stadt wurde für ein ganzes Wochenende abgeriegelt, um eine großangelegte Suche nach der Terrorzelle durchzuführen, die Mark ermordete.

Dies ist das erste Mal seit der Entführung und Ermordung von drei Jugendlichen vor zwei Jahren, dass eine solche Maßnahme getroffen wurde. Die IDF hat auch die Zahl der eingesetzten Truppen in der Region verstärkt, und es wurden strengere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit verhängt.
Aber es muss noch mehr getan werden. Unsere Führung hat das Krebsgeschwür des Terrors in Hebron zu lange wuchern lassen. Die Anstrengungen müssen sich auf die Bekämpfung dieser Seuche konzentrieren, während gleichzeitig vermieden werden muss, dass entweder in der Westbank oder im Gazastreifen ein längerer militärischer Flächenbrand ausbricht.
Israel, genau wie die Türkei, die EU, Amerika und andere Länder auf der ganzen Welt, kämpft einen langen Krieg gegen eine verzerrte und vergiftete Form des Islam. Die Brutstätte Hebron ist nur Teil eines viel breiteren Phänomens, bei dem es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass es sich schon sehr bald wieder verflüchtigen könnte. Allerdings kann und muss es eingedämmt und allmählich überwunden werden, nicht allein durch Erklärungen, sondern durch einen entschlossenen und ausdauernden Kampf.

 

Israel

Deutsche Medien und Siedlerkinder

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19579

Deutschland beherbergt tausende von Hamas und Hisbollah Terroristen

http://www.israel-nachrichten.org/archive/24207

Netanjahu: Israel will Technologie mit Afrika teilen

http://www.israelnetz.com/aussenpolitik/detailansicht/aktuell/netanjahu-israel-will-technologie-mit-afrika-teilen-96713/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=16-07-05&cHash=c1f6a702a0d65a58f7c6775f71c96158

Neue Wohneinheiten für Juden und Araber

http://www.israelnetz.com/innenpolitik/detailansicht/aktuell/neue-wohneinheiten-fuer-juden-und-araber-96712/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=16-07-05&cHash=0d23c62133dc0439213b67cd542bcb93

Irans Nuklearprogramm: Israel beunruhigt über Beschaffungsversuche in Deutschland

http://www.tagesspiegel.de/politik/irans-nuklearprogramm-israel-beunruhigt-ueber-beschaffungsversuche-in-deutschland/13827030.html

Israel bombardiert Ziele in Syrien

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Israel-bombardiert-Ziele-in-Syrien-20080165

Blogger

Eine israelische Beerdigung

https://heplev.wordpress.com/2016/07/03/eine-israelische-beerdigung/

Stoff für’s Hirn

https://heplev.wordpress.com/2016/07/03/stoff-fuers-hirn-47/

Friedfertigkeiten 2016

https://heplev.wordpress.com/friedfertigkeiten/friedvertigkeiten-2016/

Prämie für einen Kindermord

http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/praemie-fuer-einen-kindermord/

Schaschlik

https://heplev.wordpress.com/2016/07/03/schaschlik-422/

Den Feind beim Namen nennen

http://www.aro1.com/den-feind-beim-namen-nennen/

Rosa Luxemburg und das Gedenken an die vielen Opfer des Völkermordes in Gaza

http://www.achgut.com/artikel/rosa_luxemburg_und_das_gedenken_an_die_opfer_des_voelkermordes_in_gaza1

Wisch und weg. So schafft man den Antisemitismus ab

http://www.achgut.com/artikel/wisch_und_weg_so_schafft_man_den_antisemitismus_ab

Gabriel, Mazyek und die Rosstäuschrei der Muslimverbände

http://www.achgut.com/artikel/gabriel_mazyek_und_die_rosstaeuscherei_der_muslimverbaende

Die Antworten aus dem europäischen Parlamet

https://tapferimnirgendwo.com/2016/07/02/die-antworten-aus-dem-europaeischen-parlament/

Beeindruckend

https://heplev.wordpress.com/2016/07/04/morgen-auf-dem-carmel/

Nach dem Brexit Referendum: Was sollte Israel tun?

https://heplev.wordpress.com/2016/07/04/nach-dem-brexit-referendum-was-sollte-israel-tun/

Kölner Gericht verbietet einem Juden aus New York zu sagen, eine feministische Christin in Deutschland habe gesagt, ein Moslem aus Duisburg trinke Bier

https://tapferimnirgendwo.com/2016/07/05/koelner-gericht-verbietet-einem-juden-aus-new-york-zu-sagen-eine-feministische-christin-in-deutschland-habe-gesagt-ein-moslem-aus-duisburg-trinke-bier/

Über das Licht am Ende des Tunnels

https://heplev.wordpress.com/2016/07/05/ueber-das-licht-am-ende-des-tunnels/

Ein offener Brief einer muslimischen Frau

https://heplev.wordpress.com/2016/07/05/palaestinensischer-terrorismus-und-muslimische-heuchelei-ein-offener-brief-einer-muslimischen-frau/

Schweigen

http://www.tw24.net/?p=12727

Und zum Schluß:

Gute Nachrichten aus Israel

https://heplev.wordpress.com/2016/07/05/gute-nachrichten-aus-israel-woche-bis-19-06-2016-2/